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Elektroautos:Mehr Ladesäulen im Landkreis

Starnberg und Tutzing stocken Infrastruktur für E-Mobilität auf

Praktisch täglich fragen Bürger im Rathaus nach: Wo gibt es Ladesäulen für Elektroautos und wann kommen neue hinzu? Nun haben Starnberg und Tutzing weitere Standorte für Stromzapfsäulen beschlossen. In der Kreisstadt sollen noch in diesem Jahr zwei Stationen ans Netz gehen - an der Franz-Heidinger-Straße etwa auf Höhe des Rettenberger Wegs und beim Neubaugebiet "Am Wiesengrund". Zwei weitere Stellen, eine in Söcking, eventuell an der Carolinenstraße, und eine in Percha, sollen 2021 hinzukommen. Die genauen Standorte muss die Stadtverwaltung noch klären. Geplant sind jeweils 11-Kilowatt-Stationen, bei denen die Ladedauer im Schnitt mit dreieinhalb Stunden angegeben wird. Die Kosten liegen bei jeweils 18 000 Euro. Die Stadtverwaltung empfiehlt den Bau, auch wenn es keine Zuschüsse des Bundes geben sollte. Der Umweltausschuss votierte einstimmig dafür - falls die Corona-Krise keinen Strich durch die Finanzierung macht. Die Stromkosten tragen die Autofahrer. Kostenlose Ladestationen gibt es nur noch in der Ludwigstraße. Weitere Standorte sind bislang laut Stadt Vogelanger, Maximilianstraße, Bahnhof Nord und Nepomukweg.

Auch in Tutzing soll sich die Infrastruktur verbessern. Drei Ladesäulen sollen binnen eines Jahres entstehen - eine auf dem Parkplatz des Kinos "Kurtheater", zwei an der Evangelischen Akademie. Das teilte Bürgermeisterin Marlene Greinwald am Dienstag im Gemeinderat mit. Weitere Lademöglichkeiten befinden sich bereits am Hotel Tutzinger Hof und am Golfplatz Tutzing.

© SZ vom 18.06.2020 / dac, manu
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