Es klingt wie ein entschlossenes Bekenntnis zum Standort: „Wir wollen in der Starnberger Innenstadt mehr Leben, Begegnung und Freude“, sagt Annette von Nordeck, Leiterin der Wirtschaftsförderung bei der GWT Starnberg GmbH. „Gerade in der Vorweihnachtszeit soll der Kirchplatz ein zentraler Treffpunkt für alle sein.“ Mitten in Starnberg gibt es deshalb erstmals den „Eisstockzauber“: Auf zwei hochwertigen Bahnen können Familien, Freunde, Sportteams oder Betriebskollegen von Donnerstag bis Sonntag, 11. bis 14. Dezember, gegeneinander antreten.
Die Regionalagentur GWT hat 2025 das Citymanagement für die Kreisstadt übernommen und sich gemeinsam mit der „City Initiative Starnberg“ überlegt, den Trendsport Eisstockschießen in die Stadt zu holen. Das Schöne daran ist das gesellige Miteinander: „Man kann sich wunderbar unterhalten, Glühwein trinken und sein Team anfeuern“, sagt Nordeck. „Wir sind sicher, dass die beiden Bahnen für gute Stimmung auf dem Kirchplatz sorgen werden.“

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Die Bahnen bestehen aus hochwertigem Kunststoff und kommen komplett ohne Wasser und Strom aus. Pro Bahn spielen zwei Teams à vier Personen. Wer den Sport nicht kennt, wird vom Betreuungsteam eingewiesen. Eine Stunde Eisstockschießen kostet inklusive Ausrüstung 79 Euro pro Bahn. In dieser Zeit lassen sich etwa drei Partien austragen.
Drumherum soll eine stimmungsvolle Winterkulisse herrschen, Stände mit heißem Glühwein, Kaltgetränken und bayerischen Schmankerln sind geplant. Begleitet wird der Eisstockzauber durch ein Rahmenprogramm und gastronomische Angebote der „Radkantine“, der Starnberger Eiswerkstatt und des Eventmanagement-Unternehmens Delta Events. Es gibt Weißwürste, gegrillte Scampi, Käsespätzle, Currywurst, Crêpes und mehr. Wer auf die Bahn möchte, muss sich für ein Menü entscheiden.
Neben Livemusik von Frequent Flyer, die zum Mitsingen einlädt, gibt es am Freitagabend eine Eisstock-Disco mit DJ Tom Tom aus Berg. Am Samstagmittag findet zudem die erste Starnberger Stadtratsmeisterschaft statt, am Sonntag spielt die Stadtkapelle, anschließend liest der katholische Stadtpfarrer Andreas Jall die Weihnachtsgeschichte.
Der „Eisstockzauber“ ist in gewisser Hinsicht Nachfolger des beliebten „Eiszaubers“, der von 2013 bis 2020 auf dem Kirchplatz stattfand und bis zu 8000 Schlittschuhläufer auf Kunsteis anlockte. Doch dann kam Corona, seither passierte nichts mehr. Zumal die Kosten für Kunsteisbahn und Energie bis zu 75 000 Euro verschlangen. Besonders freut sich Annette von Nordeck deshalb, dass viele Starnberger Firmen den knapp 20 000 Euro teuren „Eisstockzauber“ unterstützen. Der bayerische Kultsport, der normalerweise auf zugefrorenen Seen, Kanälen oder Bachläufen stattfindet, liegt auch mitten in der Stadt voll im Trend. Das Starnberger Event gilt daher schon jetzt als heißer Tipp für eine Firmen-Weihnachtsfeier.
Informationen zu Öffnungszeiten, Konditionen, Verpflegung und Rahmenprogramm finden sich unter www.eisstockzauber.de. Geöffnet ist der „Eisstockzauber“ am Donnerstag und Freitag von 12 bis 22 Uhr sowie am Samstag und Sonntag von 11 bis 22 Uhr. Wer eine Bahn buchen möchte, schickt eine E-Mail an eisstockzauber@starnbergammersee.de oder meldet sich telefonisch unter 08151/90 60 18 an.

