Kerzen, Kuscheltiere und Fotos erinnern vor dem Haus an der Margaretenstraße an die Kinder, die hier ermordet wurden. "Warum müssen die Kinder büßen?", steht auf einem Zettel. Immer wieder kommen fassungslose Dorfbewohner vorbei. Stammgäste haben sich entschlossen, das "Schabernack" weiterzuführen, um dem Paar zumindest ein finanzielles Desaster zu ersparen. Immer wieder werden Gäste von Beamten überprüft. Ohne Ergebnis. Überhaupt zeigt die Polizei seit den Morden viel Präsenz in der Gemeinde - Kontaktbeamte dienen als Ansprechpartner für verängstigte Bürger. Der Doppelmörder läuft noch immer frei herum.

Bild: dpa 16. Januar 2012, 10:382012-01-16 10:38:57 © Süddeutsche.de/afis/wib/bica/hum