Dießen Tauchroboter birgt Leiche aus Ammersee

Das Segelboot des 68-jährigen Gilchingers war am 21. Juni im Sturm gekentert. Die Suchaktion war sehr aufwendig.

Die Leiche eines seit 21. Juni vermissten Seglers ist am Montag aus dem Ammersee geborgen worden. Der Gilchinger war laut Polizei vor wenigen Tagen in etwa 60 Meter Tiefe zwischen Utting und Schondorf von einem Spezialboot mit Sonartorpedo geortet worden.

Nun konnte der 68-Jährige zirka 550 Meter vom Ufer entfernt mit Hilfe eines Tauchroboters der Wasserschutzpolizei Prien an die Oberfläche gehievt werden - die Stelle befindet sich in der Nähe des Gebietes, wo der Rentner mit seinem 73-jährigen Segelpartner bei starken Windböen am 21. Juni nachmittags gekentert war.

Beide Männer fanden zunächst Halt am kieloben liegenden Boot, doch der 68-Jährige versuchte noch, ein abtreibendes Ruderteil zu sichern. Der Gilchinger trieb dabei selbst ab und ging wenig später unter. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck fand keine Hinweise auf ein Fremdverschulden am Tod des Seglers.

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Ammersee

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Der Rentner war mit einem Bekannten auf dem Ammersee unterwegs. Eine Obduktion soll nun die Todesursache klären. Ein weiterer Segler wird vermisst.