bedeckt München 22°

Denkmalschutz:Weder Abriss noch Verkauf

Starnberger CSU will Zustand des Hotels "Bayerischer Hof" genau prüfen

Das Hotel "Bayerischer Hof" beschäftigt zunehmend den Starnberger Stadtrat. Nachdem bereits FDP, Grüne und SPD ihre Vorstellungen zur Zukunft des in weiten Teilen maroden Hauses aus dem Jahr 1865 und des dazugehörigen Areals im Eigentum der Stadt skizziert haben, hat nun die CSU-Fraktion ihre Vorstellungen zum weiteren Vorgehen kundgetan. Die Fraktion beantragt mit Blick auf eine Sanierung die Wirtschaftlichkeitsprüfung der beiden denkmalgeschützten Gebäude "Alte Oberschule" und Bayerischer Hof. In Zusammenarbeit mit der Unteren Denkmalschutzbehörde sollen die Ergebnisse abgestimmt und notwendige Maßnahmen festgelegt werden. Weiterhin schlägt die CSU Gespräche mit dem Eigentümer eines benachbarten Grundstückes in der Theresienstraße über Grunddienstbarkeiten vor. Mit Vertretern der Volkshochschul-Mitgliedsgemeinden - Berg, Feldafing, Pöcking, Tutzing und Starnberg - sollen Gespräche über Alternativstandorte geführt werden. Die Ergebnisse sollen dann in die Rahmenbedingungen für einen Investorenwettbewerb einfließen, den der Stadtrat bereits im Februar 2019 beschlossen hatte. Die CSU betont, "dass ein Verkauf des Grundstückes und ein Abriss oder Neubau des Bayerischen Hofes - nach derzeitiger Sachlage - nicht zur Diskussion steht". Bereits in der Vorwoche hatte Stadtrat Otto Gaßner (UWG) angefragt, welche Gutachten, gutachtlichen Äußerungen und amtliche Stellungnahmen der Stadt zu Statik und Standsicherheit des Bayerischen Hofs vorliegen. Das marode Gebäude im Eigentum der Stadt ist seit Mitte Dezember gesperrt.

© SZ vom 27.02.2021 / phaa
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB