Eva H. hält eine gelb-orange-rote Stofffigur in der Hand, die etwa die Form des Buchstaben Ypsilon hat und ein bisschen wie ein Kuscheltier aussieht. Es ist ein Antikörper, ein Geschenk ihrer Tochter zu Weihnachten, sagt die 77-jährige Rentnerin mit Kurzhaarschnitt. Eva H., die eine Behandlung wegen einer chronisch lymphatischen Leukämie (CLL) hinter sich hat, könnte Antikörper gegen Sars-CoV-2 allerdings nicht nur am Sofa, sondern auch in ihrem Blut gebrauchen, denn dort fehlen sie - trotz viermaliger Corona-Impfung mit drei verschiedenen Impfstoffen.
CoronavirusViermal geimpft - und trotzdem keine Antikörper
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Eva H. gehört zu den wenigen Menschen, deren Organismus nicht den gewünschten Schutz aufgebaut hat. Wie es ihr damit geht, was das mit einer Krebserkrankung zu tun hat und warum die Impfung dennoch wichtig ist.
Von Christina Rebhahn-Roither, Seefeld
