CoronavirusViermal geimpft - und trotzdem keine Antikörper

Lesezeit: 4 Min.

Eva H. ist bereits viermal gegen Corona geimpft. Bei Testungen konnten jedoch keine Antikörper nachgewiesen werden.
Eva H. ist bereits viermal gegen Corona geimpft. Bei Testungen konnten jedoch keine Antikörper nachgewiesen werden. Bernd Weißbrod/dpa

Eva H. gehört zu den wenigen Menschen, deren Organismus nicht den gewünschten Schutz aufgebaut hat. Wie es ihr damit geht, was das mit einer Krebserkrankung zu tun hat und warum die Impfung dennoch wichtig ist.

Von Christina Rebhahn-Roither, Seefeld

SZ bei Google bevorzugen

Eva H. hält eine gelb-orange-rote Stofffigur in der Hand, die etwa die Form des Buchstaben Ypsilon hat und ein bisschen wie ein Kuscheltier aussieht. Es ist ein Antikörper, ein Geschenk ihrer Tochter zu Weihnachten, sagt die 77-jährige Rentnerin mit Kurzhaarschnitt. Eva H., die eine Behandlung wegen einer chronisch lymphatischen Leukämie (CLL) hinter sich hat, könnte Antikörper gegen Sars-CoV-2 allerdings nicht nur am Sofa, sondern auch in ihrem Blut gebrauchen, denn dort fehlen sie - trotz viermaliger Corona-Impfung mit drei verschiedenen Impfstoffen.

Zur SZ-Startseite

Corona-Leugner
:"Natürlich wäre es mir nach wie vor lieber, er wäre geimpft"

Ein Paar ist seit 23 Jahren zusammen - dann kommt Corona. Sie hat Angst, er nicht. Sie lässt sich impfen, er nicht. Und ständig streiten sie deswegen. Kann eine Beziehung so etwas aushalten?

SZ PlusVon Nicole Graner

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: