Corona-PandemieStarnberg bleibt Hotspot

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Starnberg bleibt bayernweiter Corona-Hotspot vor dem Landkreis Dachau. Mit 2661,6 Infizierten pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen lag der Landkreis am Montag bundesweit hinter Berlin-Tempelhof auf Rang zwei der Landkreise und Städte mit der höchsten Inzidenz. Noch nie lag der Wert im Fünfseenland höher. Seit vergangenem Donnerstag hat das Landratsamt 1159 Infizierte registriert: 247 am Freitag, 135 am Samstag, 397 am Sonntag und 121 am Montag. Hinzu kommen 259 Nachmeldungen von Infektionen, die sich keinem genauen Datum mehr zuweisen lassen, wie die Kreisbehörde mitteilt. Zusätzliche Fälle würden im Laufe dieser Woche nachgemeldet - die Sieben-Tage-Inzidenz dürfte also weiter steigen. Auf die einzelnen Gemeinden bezogen verzeichnen Gilching (plus 212), Starnberg (plus 196) und Gauting (plus 174) die meisten neuen Fälle. In Schulen und Kitas liegt die Zahl der Infizierten unverändert hoch: Aktuell meldet das Landratsamt 219 Corona-Fälle an den Schulen und 89 in Kitas. In Senioreneinrichtungen sind es 13, in den Kliniken zehn. Im Nachbarlandkreis Weilheim-Schongau lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Montag bei 1060,7, in Landsberg am Lech bei 1602,2.

© SZ vom 01.02.2022 / frie - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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