Corona:Sieben-Tage-Inzidenz jetzt vierstellig

Auch der Landkreis Starnberg spürt bei den Corona-Zahlen mit etwas Verspätung jetzt den Wiesn-Kater. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete am Donnerstag einen Sieben-Tage-Wert von 1047,2 - damit liegt die Inzidenz seit längerer Zeit mal wieder im vierstelligen Bereich. Dass der im gesamten Großraum München derzeit zu beobachtende Oktoberfest-Effekt im Raum Starnberg erst mit etwas Verzögerung durchschlägt, liegt an einer Meldepanne im Landratsamt. Am Dienstagabend ging die Meldung mit den Neuansteckungen nicht ans RKI durch. Für den Mittwoch wurde deshalb offiziell eine trügerisch niedrige Ansteckungsquote von 568,9 je 100 000 Einwohner ausgewiesen. Tatsächlich dürfte aber auch da die Inzidenz wie in München und in vielen anderen Landkreisen um die Landeshauptstadt herum schon deutlich höher gewesen sein. Mit dem jetzt korrigierten Wert hat der Landkreis Starnberg plötzlich den sechsthöchsten Sieben-Tage-Wert bundesweit. Vor Starnberg liegen Fürstenfeldbruck, Ebersberg und Dachau und damit vor allem Landkreise aus der Region.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema