BundestagsfraktionCarmen Wegge wird Sprecherin der SPD-Linken

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Die Bundestagsabgeordnete Carmen Wegge, hier bei einer Wahlkampfveranstaltung 2024 in Germering, ist neue Sprecherin der Parlamentarischen Linken in der SPD-Bundestagsfraktion.
Die Bundestagsabgeordnete Carmen Wegge, hier bei einer Wahlkampfveranstaltung 2024 in Germering, ist neue Sprecherin der Parlamentarischen Linken in der SPD-Bundestagsfraktion. Johannes Simon

Die Bundestagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Starnberg–Landsberg am Lech vertritt künftig den linken Flügel der SPD-Fraktion.

Von Wieland Bögel, Starnberg

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Carmen Wegge aus dem Wahlkreis Starnberg-Landsberg am Lech, zu dem auch die Stadt Germering gehört, ist neue Sprecherin der parlamentarischen Linken ihrer Fraktion. Wegge vertritt neben ihrem Wahlkreis auch die Bundestagswahlkreise Weilheim, München-Land und Erding-Ebersberg seitens der SPD.

Wie die SPD mitteilt, rückt Wegge als Sprecherin für den neugewählten Generalsekretär der Bundes-SPD, Tim Klüssendorf, nach, der sein Sprecheramt aufgrund seiner neuen Aufgaben niedergelegt hat. Neben Wegge wurden wieder Dagmar Schmidt sowie Wiebke Esdar zu Sprecherinnen der parlamentarischen Linken gewählt, sowie Hakan Demir als Schatzmeister.

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Die Gruppierung versteht sich als linker Flügel der SPD-Fraktion, ihm gehören derzeit mehr als 50 Abgeordnete an. Nach eigenen Angaben möchte sich die Gruppierung für „eine progressive, soziale und freiheitliche Politik einsetzen, die sich an den Grundwerten der sozialen Demokratie orientiert: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Ihre Mitglieder setzen sich für eine gerechte Verteilung von Vermögen, eine aktive Rolle des Staates in der Daseinsvorsorge, starke Arbeitnehmerrechte, nachhaltige Wirtschaftsstrukturen sowie eine konsequente Bekämpfung von Diskriminierung“.

In diesem Sinne will auch die neue Sprecherin agieren: „Gerade in Zeiten wachsender sozialer Ungleichheit und politischer Polarisierung braucht es eine starke Stimme für soziale Gerechtigkeit, eine solidarische Wirtschaftspolitik und konsequenten Einsatz für Menschenrechte – innerhalb und außerhalb unserer Landesgrenzen.“

Ihre neue Position will Wegge auch nutzen, um „den Anliegen der Menschen in meiner Heimatregion noch mehr Gehör in Berlin zu verschaffen. Ob beim Kampf für bezahlbaren Wohnraum, für faire Löhne, für eine gute Bildung oder für starke Kommunen – es braucht eine Politik, die den Alltag der Menschen konkret verbessert.“

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