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Broschüre:Handlicher "Bergblick"

Erste Ausgabe der neuen Berger Gemeindebroschüre ´´Bergblick´´. Foto: Sabine Bader

Neuer Name, neues Konzept: Im Berger Mitteilungsblatt berichten nun auch Vereine von ihren Aktivitäten.

(Foto: Bader)

Gemeinde Berg gibt neues Informationsblatt heraus

Von Sabine Bader, Berg

Der erste "Bergblick" ist da. Hm, mag sich der ein oder andere denken, schließlich schaut man bei Föhn doch schon immer ungehindert in die Berge? Nein, es geht nicht um den Blick auf die Alpen. "Bergblick" heißt die neue Gemeindebroschüre von Berg, die die Bürger in diesen Tagen erstmals in ihren Briefkästen finden.

Sie löst das bisherige Informationsblatt "Betrifft Berg" ab. Nicht nur das Outfit hat sich geändert - der "Bergblick" ist kleiner und handlicher geworden. Auch das Konzept ist neu. Denn das Heft ist nicht länger ausschließlich ein Veröffentlichungsblatt der Gemeinde, künftig dürfen darin auch Vereine ihre News unter die Leute bringen - von ihren Ausflügen berichten, Konzerten, Ausstellungen und den Sportveranstaltungen. Um die gemeindlichen Informationen optisch von denen der Vereine abzusetzen, erscheinen Erstere auf hellblauem Hintergrund.

Im ersten Heft stellen sich auf den Vereinsseiten die Ortsfeuerwehren vor und die First Responder, die "Goaßlschnalzer" und die Sportvereine FSV Höhenrain, MTV Berg und die St. Sebastian-Schützen Aufkirchen. Die Gemeinde ihrerseits informiert in dieser Ausgabe über die Vorplanungen für das neue Rathaus am Huberfeld und die Aufgaben des Gemeindearchivs und druckt wichtige Telefonnummern ab. Außerdem gibt es eine kleine Serie, in der Gemeindemitarbeiter sich und ihre Arbeit vorstellen: In der ersten Folge ist Geschäftsleiter Erik Fiedler an der Reihe. Auch die zehn neuen Gemeinderäte präsentieren sich den Bürgern in diesem Heft. Erfunden haben die Berger das Konzept nicht. Bei den Nachbarn in Münsing bewährt es sich seit Jahren. Dort heißt die Broschüre "Münsing aktuell" und erscheint wie der Bergblick künftig auch vier Mal im Jahr. Druck und Layout übernimmt der Ambacher Verlag.

© SZ vom 17.11.2020
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