InningRentner um 30 000 Euro betrogen

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Mit einem Schockanruf ist am Dienstagnachmittag ein Rentner aus Inning um 30 000 Euro betrogen worden. Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Nord mitteilt, war der 80-Jährige von einer unbekannten Frau angerufen worden, die sich als Justizangestellte der Oberstaatsanwaltschaft ausgab. Sie habe dem Senior berichtet, dass seine Tochter in einen Verkehrsunfall verwickelt gewesen sei und nur mit einer Kaution einer Haftstrafe entgehen könne. Um dies zu untermauern, übergab die Betrügerin das Telefonat an einen angeblichen Staatsanwalt, der alle Angaben bestätigte. Der Rentner sei somit unter Druck gesetzt worden. Er fuhr nach Augsburg, um den Tätern den Geldbetrag dort vor dem Amtsgericht zu überreichen, so ein Polizeisprecher. Allein am Dienstag seien 19 Callcenter-Betrugsanzeigen eingegangen: So verhinderte in einem ähnlichen Fall eine aufmerksame Bankangestellte im benachbarten Landkreis Fürstenfeldbruck, dass eine 74-jährige Frau 50 000 Euro abhob, um das Geld Telefonbetrügern zu übergeben. Die Kripo weist darauf hin, dass die Polizei oder Staatsanwaltschaft niemals Geld für Ermittlungen fordert. Man müsse bei derartigen Anrufen misstrauisch sein und sollte am besten gleich auflegen.

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