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Bernried:Grundschule kommt ins Kloster

Die Planungen der Gemeinde Bernried für die Klosteranlage stoßen offenbar auf breite Zustimmung. Erst im September hatte die Gemeinde bekannt gegeben, dass sie das Kloster erwerben und dort so schnell wie möglich eine Kinderbetreuung im so genannten Gartensaal umsetzen will.

Auch die Grundschule soll in die Klostergebäude verlegt werden. Dafür müssen die Vorgaben im Bebauungsplan geändert werden: von Sondergebiet Kloster zu Einrichtungen für kirchliche, soziale und gesundheitliche Zwecke sowie Bildung und Schule. Gegen die Änderungen im Bebauungsplan gab es bei der Auslegung weder von den Bürgern noch von den zuständigen Behörden Einwände. Einstimmig und ohne Diskussion segnete daher der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung den Satzungsbeschluss ab.

Bei der Entscheidung, welche Projekte in den Jahresantrag zur Städtebauförderung 2021 aufgenommen werden sollen, war die Klosteranlage ebenfalls Thema. Es sei nicht einfach zu entscheiden, welche Fördertöpfe in Anspruch genommen werden könnten, sagte Bürgermeister Georg Malterer. Man müsse abwägen zwischen Zuschüssen, die es für die Schule oder den Denkmalschutz gibt. Sie seien teilweise deutlich höher als die Zuwendungen aus der Städtebauförderung.

Förderungsanträge hat die Gemeinde Bernried außerdem für die Fertigstellung des Sommerkellers, für das Erschließungsgebäude mit Aufzug und für die Dorfplatzgestaltung sowie für den Ausbau der Torbogenhalle mit öffentlichen Toiletten und einem Veranstaltungsraum im Speicher gestellt. Das Hofgut soll in Absprache mit den Eigentümern ebenfalls in den Genuss von öffentlichen Zuschüssen kommen, hieß es in der Sitzung.

© SZ vom 17.11.2020 / sbh
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