Stichwahl in BergGruppierung QUH empfiehlt Amtsinhaber

Der Bürgermeister von Berg, Rupert Steigenberger, hier bei der Eröffnung des neuen Rathauses im Januar, wird in der Stichwahl von der Gruppierung QUH unterstützt.
Der Bürgermeister von Berg, Rupert Steigenberger, hier bei der Eröffnung des neuen Rathauses im Januar, wird in der Stichwahl von der Gruppierung QUH unterstützt. Nila Thiel

Die unabhängige Wählervereinigung wirbt für eine Wiederwahl von Rupert Steigenberger. Die FDP unterstützt Herausforderer Sebastian Gastl.

Von Sabine Bader, Berg

Die Berger Gruppierung QUH bekennt offiziell Farbe: „Die QUH hat beschlossen, dass sie gerne weiter mit Rupert Steigenberger als Rathauschef zusammenarbeiten würde“, schreibt die Gruppierung, deren Abkürzung für quer, unabhängig und heimatverbunden steht, in ihrem Blog. Und in einem Brief an die Mitglieder schreibt Elke Link als jahrelange Gemeinderätin, dritte Bürgermeisterin und Frontfrau der Wählergruppe in puncto Wahlempfehlung: „Rupert Steigenberger hat das Herz am rechten Fleck.“ Und weiter: Es gebe viele Schnittmengen mit ihm bei den Themen, die der QUH wichtig seien.

Link appelliert an die Mitglieder, am 22. März zur Stichwahl zu gehen und für Steigenberger zu votieren. Der Amtsinhaber, der in ersten Wahlgang 39,9 Prozent der Stimmen erhalten hatte, tritt gegen Sebastian Gastl von der CSU (30,4 Prozent) an.

Bereits vor dem ersten Wahlgang hatte sich die Berger SPD unverblümt zu Steigenberger (BG) als Rathauschef bekannt. Die Partei nannte dafür auch Gründe: So sei die Zusammenarbeit im Gemeinderat offen und konstruktiv. Steigenberger habe stets das Gemeinwohl aller Bürger im Blick und bediene keine Einzelinteressen. Er schaue auf die Finanzen und stelle sich auch mal unverhältnismäßigen Forderungen entgegen.

Die Berger FDP hingegen stellt sich hinter den Herausforderer Sebastian Gastl. Jürgen Nowicki, der als Bürgermeisterkandidat seiner Partei 9,1 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte, begründete die Entscheidung mit dem Wunsch nach mehr Geschwindigkeit in der Verwaltung und mehr Digitalisierung und Pragmatismus.

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