Berg:Robert Schmid legt Mandat nieder

Lesezeit: 1 min

Maximilian Graf ist neu im Berger Gemeinderat

Maximilian Graf wurde am Dienstagabend bereits als Nachrücker im Gemeinderat vereidigt.

(Foto: Franz Xaver Fuchs)

Für ihn rückt Maximilian Graf in den Berger Gemeinderat nach.

Von Sabine Bader, Berg

Nach 20 Jahren im Berger Gemeinderat tritt der Malermeister Robert Schmid in der laufenden Amtsperiode zurück. Auch aus der CSU ist Schmid laut dem Ortsvorsitzenden und Vizebürgermeister Andreas Hlavaty bereits ausgetreten. Bergs Bürgermeister Rupert Steigenberger (BG) sagte auf Anfrage der SZ, Schmid werde das Gremium aus persönlichen Gründen verlassen. Außerdem habe dieser bereits nach der Kommunalwahl 2020 angekündigt, er wolle seinen Platz nach kurzer Zeit für einen jüngeren Nachrücker frei machen. Das macht er nun offensichtlich wahr. Laut Steigenberger will Schmid auch zur Sitzung an diesem Dienstag nicht erscheinen.

Seit 2002 gehört Schmid dem Berger Gremium an, zuerst für die Überparteilichen Wähler (ÜW) und seit 2014 für die CSU. Bei der Bürgermeisterwahl 2020 war er gegen Rupert Steigenberger, Elke Link (QUH) und Anke Sokolowski (FDP) angetreten und hatte sich auch selbst Chancen auf den Posten ausgerechnet. Als er dann aber nicht einmal in die Stichwahl kam, wirkte er tief enttäuscht. Möglicherweise mag die Wahlschlappe von damals mit ausschlaggebend dafür gewesen sein, dass er das Gremium nun früher als eigentlich geplant verlassen wird. Warum Schmid nahezu zeitgleich auch der CSU den Rücken gekehrt hat, wusste Parteichef Hlavaty nicht zu sagen. Schmid habe ihm keine Erklärung gegeben, sagte er.

Für Schmid wird nun der 28-jährige Maximilian Graf nachrücken. Er soll bereits an diesem Dienstag vereidigt werden. Graf gehört der Jungen Union nach eigener Aussage seit drei Jahren an. Bereits 2020 hatte er den Einzug ins Gremium nur knapp verpasst, trennten ihn doch lediglich drei Stimmen von Annatina Manninger. Wie Graf im Gespräch mit der SZ sagte, wolle er sich im Gremium verstärkt um die Themen Förderung des Ehrenamts und Nachhaltigkeit kümmern. Der scheidende Gemeinderat Robert Schmid war am Montag nicht zu erreichen.

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