Neue Anlage in BergWohnprojekt für Engagierte

Bergs Bürgermeister Rupert Steigenberger und der Gemeinderat besichtigen das neue Wohnzentrum Osterfeld an der Oberlandstraße.
Bergs Bürgermeister Rupert Steigenberger und der Gemeinderat besichtigen das neue Wohnzentrum Osterfeld an der Oberlandstraße. (Foto: Arlet Ulfers)

30 Wohnungen sind in Berg für Bürger entstanden, die sich beruflich oder im Ehrenamt für andere einsetzen.

Von Sabine Bader, Berg

Das Wohnzentrum Osterfeld ist fertig. 30 Wohnungen mit zwei bis vier Zimmern sind auf dem gemeindlichen Grundstück an der Oberlandstraße zwischen Aufkirchen und Aufhausen nahe der Himmelmutter-Kapelle entstanden. Die Wohnanlage ist im Erbbaurecht vom Verband Wohnen gebaut worden, der in Berg auch bereits das Zentrum für betreutes Wohnen im Etztal gebaut hat. Anders als dort sind die Wohnungen an der Oberlandstraße nicht ausschließlich für ältere Menschen gedacht, sondern für Bürger, die sich dem Allgemeinwohl verpflichtet sehen. Für Menschen also, die sich etwa in der freiwilligen Feuerwehr engagieren, im Krankenhaus arbeiten oder in den örtlichen Vereinen einen Betrag leisten.

„Unter dem Strich ist das eine gute Mischung aus Jung und Alt sowie aus Familien und alleinstehenden Menschen. Darüber sind wir recht froh“, sagte Bergs Bürgermeister Rupert Steigenberger (BG). Gemeinsam mit den örtlichen Gemeinderäten hatte der Rathauschef die fertige Wohnanlage vor der Ratssitzung in dieser Woche besichtigt. Derzeit werden letzte Holzlamellen an der Fassade der Gebäude montiert. Und auch die Außenanlagen müssen noch fertig hergerichtet werden. Innen sind die Wohnungen bereits bezugsfertig, sodass die Schlüsselübergabe für den 15. Oktober vorgesehen ist und die neuen Mieter danach einziehen können.

Von den 30 Wohnungen, die auf dem Gelände entstanden sind, durfte die Gemeinde 24 direkt vergeben, sechs Wohnungen sind über das Landkreiskontingent vermietet worden. Drei der Wohnungen sind rollstuhlgerecht. Rund zwölf Millionen Euro hat die neue Wohnanlage gekostet.

© SZ - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Ateliertage Berg/Icking
:„Geht’s noch?“ - Austausch mit Künstlerinnen und Künstlern

Zum 39. Mal seit 1987 fördern die Ateliertage Berg/Icking den Dialog von Kunstschaffenden und Kunstinteressierten. Zehn Gastgeber und acht Gäste laden am zweiten und dritten Oktoberwochenende zum Austausch.

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Gutscheine: