VerkehrUnrunde Sache

Der Kreisel am Berger Ortseingang ist halbseitig gesperrt. Mit Behelfsampeln wird der Verkehr auf der Durchgangsstraße geregelt.
Der Kreisel am Berger Ortseingang ist halbseitig gesperrt. Mit Behelfsampeln wird der Verkehr auf der Durchgangsstraße geregelt. (Foto: Arlet Ulfers)

Der Berger Kreisel ist seit Tagen halbseitig gesperrt, die Straßenbauarbeiten sind rund um das Bauwerk in vollem Gange. Aber warum eigentlich?

Von Sabine Bader, Berg

Rundherum geht es im Kreisverkehr derzeit nicht – zumindest nicht in Berg. Er ist halbseitig gesperrt. Morgens wie abends bilden sich längere Autoschlangen an den Behelfsampeln auf der Ortsdurchfahrt. Ein Bautrupp der Degerndorfer Firma Holzer werkelt dort, was das Zeug hält. Doch was passiert da eigentlich genau? Seit Tagen fragen sich das viele Autofahrer im Stau.

Laut Bergs Bürgermeister Rupert Steigenberger (BG) wird gerade der Radweg um den Kreisverkehr herum komplettiert. Zudem soll es einen neuen Bushaltepunkt am künftigen Rathaus mit Haltestellen auf jeder Seite der Durchgangsstraße geben. Wie Anja Biethahn vom gemeindlichen Tiefbauamt sagt, sollen die gröbsten Straßenarbeiten – wenn alles ohne größere Zwischenfälle abläuft – bis Ende Oktober abgeschlossen sein. Danach, so Biethahn, werden bis zum Jahresende noch Restarbeiten erfolgen.

Die nächste, bislang relativ gut frequentierte Haltestelle ist die an der Grafstraße: Sie liegt nur wenige hundert Meter vom künftigen Haltepunkt am neuen Rathaus entfernt. Allerdings geht die Gemeinde laut Biethahn davon aus, dass sich der Bedarf zugunsten der neuen Haltestelle verschieben wird. „Wir glauben, dass die Haltestelle nicht nur von Besuchern des neuen Rathauses, sondern auch von den Bewohnern des Wohnzentrums Etztal und den Anwohnern des nahen Wohngebiets am Huberfeld verstärkt genutzt wird.“ Schließlich würden dort viele Menschen leben und arbeiten.

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