Der 26-jährige Mann, der dringend verdächtigt wird, seine 25-jährige Freundin Luca V. aus Ungarn umgebracht und in einem Wald in Berg am Starnberger See verscharrt zu haben, ist jetzt aus Budapest überführt und der Münchner Justiz überstellt worden. Ein Ermittlungsrichter habe ihm den bestehenden Haftbefehl wegen des "Verdachts des Totschlags" eröffnet, sagte am Dienstag ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord. Die Ermittlungen dauerten aber weiter an; Hinweise aus der Bevölkerung würden sich bisher auf den gemieteten schwarzen Audi A 5 Coupé mit dem Kennzeichen M-VZ 2594 beziehen, mit dem der Tatverdächtige mit seiner Gefährtin seit dem 22. November vorigen Jahres in München und in der Umgebung unterwegs gewesen sein soll. Unter den Hinweisen gebe es aber keine heiße Spur, so der Sprecher. Die getötete Frau, die laut Polizei als Prostituierte gearbeitet hatte, war am 16. Januar halb skelettiert im Waldstück bei der Kapelle Sankt Anna aufgefunden worden. Bislang geht die Kripo Fürstenfeldbruck davon aus, dass die 25-Jährige an einem anderen Ort ermordet wurde. Unklar ist auch noch das Tatmotiv.