Das ganze 19. Jahrhundert hindurch gab es Menschen, die davon überzeugt waren, dass die Zukunft in Leoni am Ostufer des Starnberger Sees liegt – und sie hatten eigentlich alle recht. Geblieben ist von den visionären Ideen, die in dem einstmals weit abgelegenen und nur schwer zugänglichen Uferstreifen verwirklicht wurden, vor allem der Ortsname Leoni. Abgesehen von der Dampferanlegestelle und vom sogenannten Seilbahnweg erinnern aber auch die drei denkmalgeschützten Villen, die der Münchner Architekt Emanuel von Seidl plante, an die großen Zeiten von Leoni.
Architektur am Starnberger SeeKolonie der Sommerfrischler
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Der Ort Leoni war in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts sowohl bei Künstlern als auch beim Großbürgertum beliebt. Drei denkmalgeschützte Villen von Architekt Emanuel von Seidl erinnern an die großen Zeiten des ehemals kleinen Weilers.
Von Katja Sebald, Berg
