Verkehrsunfallstatistik 2025Mehr Verkehrstote in Bad Tölz-Wolfratshausen und Starnberg

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In der Motorradsaison 2025 starben drei Motorradfahrer bei schweren Unfällen am Sylvensteinspeicher.
In der Motorradsaison 2025 starben drei Motorradfahrer bei schweren Unfällen am Sylvensteinspeicher. Freiwillige Feuerwehr Fall
  • Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen starben zwölf Menschen im Straßenverkehr, dreimal so viele wie 2024 mit vier Toten.
  • Im Landkreis Starnberg stieg die Anzahl der Verkehrstoten von vier auf fünf, während die der Verletzten um 16 Prozent zurückging.
  • Überhöhte Geschwindigkeit war nur in jedem 14. Fall die Unfallursache, verursacht aber die schweren Unfälle mit Toten.
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Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle ist zwar im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen. In beiden Landkreisen sind jedoch mehr Menschen im Straßenverkehr ums Leben gekommen.

Die Verkehrsunfallstatistik 2025 weist bayernweit einen leichten Anstieg bei der Gesamtzahl der Unfälle sowie bei der Zahl der Getöteten, aber auch einen erkennbaren Rückgang bei den Schwerverletzten auf. Auf der Ebene der einzelnen Landkreise sind die Trends und Entwicklungen oft anders und unterschiedlich.

Zwar ging im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen die Zahl aller Unfälle leicht zurück. Überschattet wird der minimale Rückgang von 3318 auf 3300 Unfälle jedoch durch die eklatante Zunahme bei den Verkehrstoten. Zwölf Menschen starben im vergangenen Jahr im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen im Straßenverkehr. Das waren dreimal so viele 2024, als vier Menschen um Leben kamen. Zwölf Tote, das ist einer der höchsten Werte seit vielen Jahren.

Im Landkreis Starnberg lag die Zahl aller registrierten Verkehrsunfälle mit 4065 um 2,6 Prozent niedriger als im Vorjahr. Die Zahl der bei Unfällen getöteten Menschen stieg aber auch dort, von vier auf fünf. Im langfristigen Vergleich über zehn Jahre ist das keine ungewöhnliche Zahl. Laut der Statistik sterben auf den Straßen im Landkreis Starnberg jedes Jahr drei bis fünf Personen.

Ebenso unterschiedlich sind die Zahlen bei den Verletzten. Im Landkreis Starnberg ging sie ganz erheblich zurück: 628 Verletzte im vergangenen Jahr waren fast 16 Prozent weniger als die 746 Menschen, die im Jahr 2024 bei Unfällen verletzt wurden. Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen stieg die Zahl der Verletzten hingegen von 680 auf 733 an, was einer Zunahme von 7,8 Prozent entspricht.

Zu den häufigsten Ursachen gehörten wie eh und je ungenügender Sicherheitsabstand, fehlerhaftes Abbiegen oder das Wenden an ungeeigneten Stellen sowie die Nichtbeachtung der Vorfahrt anderer Verkehrsteilnehmer. Überhöhte Geschwindigkeit war zwar nur in jedem 14. Fall der entscheidende Unfallgrund. Gleichwohl halten die Polizeipräsidien Oberbayern-Nord in Ingolstadt und Oberbayern-Süd in Rosenheim in ihren Zusammenfassungen übereinstimmend fest, dass Raser für viele der schweren und schwersten Unfälle verantwortlich sind, bei denen Menschen getötet oder schwer verletzt worden sind.

Die Zahl der Unfälle unter Alkohol ist statistisch zwar eher klein. Dennoch haben alkoholbedingte Unfälle zuletzt in beiden Landkreisen zugenommen. In Bad Tölz-Wolfratshausen stiegen sie von 50 auf 55 Fälle an. Im Landkreis Starnberg wurden mit 49 Unfällen aufgrund von Alkoholisierung zwei mehr als im Vorjahreszeitraum registriert.

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