Ist das der Fuß eines steinernen Riesen? Und dort drüben der Kopf? Eine monumentale Figur, vor langer Zeit in viele Einzelteile zerbrochen, stark verwittert und mit Brandspuren? Oder war alles ganz anders? Ein Meteoriteneinschlag vielleicht? Aber wie sind die mächtigen zerklüfteten Brocken in die kleinen Stübchen des Dießener Taubenturms gelangt, ohne das Gebäude zu zerstören? Und wie ist es möglich, dass man durch das Loch in einem dieser Brocken direkt in die Sterne schauen kann? Ganz oben dann, im obersten Turmstübchen, merkwürdig verformte Gefäße: Relikte einer längst untergegangenen Kultur?
Kunst und HandwerkKosmische Relikte und archaische Gefäße
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Das Künstlerpaar Benedikt Hipp und Lisa Reitmeier zeigt im Taubenturm in Dießen ungewöhnliche Keramik-Arbeiten, die unter extremen Bedingungen in einem selbst gebauten Holzbrandofen entstanden sind.
Von Katja Sebald, Dießen
