Am Hitze-Sonntag:Ammersee: Zwei vermisste Schwimmer wohlbehalten zurück

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Am Hitze-Sonntag: Der Ammersee ist der drittgrößte See Bayerns. Da kann ein Ausflug durch oder entlang des Sees schonmal länger dauern als erwartet. Den Liebsten aber kann das auch einen Schrecken einjagen.

Der Ammersee ist der drittgrößte See Bayerns. Da kann ein Ausflug durch oder entlang des Sees schonmal länger dauern als erwartet. Den Liebsten aber kann das auch einen Schrecken einjagen.

(Foto: Arlet Ulfers)

Nachdem sie nach längerer Zeit nicht vom See zurückkehrten, schlugen Bekannte Alarm. Darauf schwärmten Rettungskräfte aus - zur Verwunderung der Gesuchten.

Gleich zweimal versetzten Schwimmer Familie und Einsatzkräfte am Sonntag in Alarmbereitschaft, nachdem sie länger als erwartet im Ammersee unterwegs waren. Als erstes schlugen zwei Leute Alarm, die sich um eine Dame sorgten. Diese war circa drei Stunden zuvor mit ihrem Hund zum Schwimmen in den Ammersee bei Breitbrunn gegangen und hatte alle ihre Sachen wie Rucksack und SUP-Board am Ufer zurück gelassen.

Da sie nach über drei Stunden nicht zurückkam, alarmierte ein Herrschinger Paar den Rettungsdienst. Bei einer groß angelegte Suchaktion fanden diese aber nur die Sachen der Frau am Ufer. Eben dort tauchte diese wieder zusammen mit ihrem Hund auf. Wie sich herausstellte, war die 58-jährige Münchnerin zu einem im Bojenfeld festgemachten Boot eines Bekannten geschwommen und hatte dort eine längere Pause eingelegt.

Kurze Zeit später bekam die Integrierte Leitstelle Fürstenfeldbruck einen ähnlichen Anruf. Ein 21-Jähriger sei bereits länger aus Buch am Ammersee verschwunden. Zuvor hatte der junge Mann, selbst Wasserretter bei der Wasserwacht Schwabmünchen und mit seinen Kollegen für einen Ausflug am Ammersee, bereits den Ammersee von Schondorf nach Buch durchquert.

Da die Einsatzkräfte davon ausgingen, dass es bei einer erneuten Durchquerung zu einem Unfall gekommen war, wurden wieder zahlreiche Rettungskräfte der Wasserwacht, des Rettungsdienstes, der Feuerwehr und ein Polizeihubschrauber zur Suche alarmiert. Eine gute halbe Stunde später auch hier das Aufatmen: Der Mann war nur zum einem Spaziergang am Ammerseeufer aufgebrochen und kehrte gesund und munter zum Einsatzort zurück. Dort, teilte die Polizei am Sonntag mit, stellte er zu seiner Überraschung die groß angelegte Suchaktion fest.

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