Stadtsanierung in MünchenWie Haidhausen sich vom Glasscherbenviertel zum hippen Stadtteil wandelte

Lesezeit: 3 Min.

Um den Wiener Platz in Haidhausen fuhren vor 25 Jahren noch Autos – heute, nach der Sanierung, ist er ein Ort zum Bummeln und Entspannen.
Um den Wiener Platz in Haidhausen fuhren vor 25 Jahren noch Autos – heute, nach der Sanierung, ist er ein Ort zum Bummeln und Entspannen.
Foto: Robert Haas

Vor 50 Jahren sollte das Gründerzeitviertel vor dem Verfall bewahrt werden – und wurde zum ersten Sanierungsgebiet Münchens ausgerufen. Die Stadt sieht darin ein Erfolgsmodell. Heute stehen andere Gebiete im Fokus.

Von Patrik Stäbler

SZ bei Google bevorzugen

Wo die Preysing- von der Wolfgangstraße abzweigt, öffnet sich der Blick auf das wohl malerischste Fleckchen Haidhausen – viele Einheimische sprechen gar von einem der schönsten Orte in München. Wer hier seinen Blick schweifen lässt vom imposanten Kriechbaumhof, einem mehr als 300 Jahre alten Holzhaus im Stile eines alpenländischen Bauernhofs, über das historische Kopfsteinpflaster und weiter zu den liebevoll restaurierten Herbergshäusern, der mag kaum glauben, dass dort vor einigen Jahrzehnten noch vorwiegend arme Leute in oft prekären Wohnverhältnissen lebten – beengt und in maroden Gebäuden, mit Gemeinschaftstoiletten und Kohleöfen.

Zur SZ-Startseite

Ein Urlaubstag in Haidhausen
:Wo Haidhausen ist wie das Dorf, das es einst war

Haidhausen ist ordentlich durchgentrifiziert – und doch fühlt es sich oft immer noch an wie früher. Ein Rundgang zu einem alten Bauernhof-Haus, einem Pracht-Bad und einem in einer Guerilla-Aktion entstandenen Treffpunkt fürs Viertel.

SZ PlusVon Patrik Stäbler und Robert Haas (Fotos)

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: