Wo die Preysing- von der Wolfgangstraße abzweigt, öffnet sich der Blick auf das wohl malerischste Fleckchen Haidhausen – viele Einheimische sprechen gar von einem der schönsten Orte in München. Wer hier seinen Blick schweifen lässt vom imposanten Kriechbaumhof, einem mehr als 300 Jahre alten Holzhaus im Stile eines alpenländischen Bauernhofs, über das historische Kopfsteinpflaster und weiter zu den liebevoll restaurierten Herbergshäusern, der mag kaum glauben, dass dort vor einigen Jahrzehnten noch vorwiegend arme Leute in oft prekären Wohnverhältnissen lebten – beengt und in maroden Gebäuden, mit Gemeinschaftstoiletten und Kohleöfen.
Stadtsanierung in MünchenWie Haidhausen sich vom Glasscherbenviertel zum hippen Stadtteil wandelte
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Um den Wiener Platz in Haidhausen fuhren vor 25 Jahren noch Autos – heute, nach der Sanierung, ist er ein Ort zum Bummeln und Entspannen.
Foto: Robert HaasVor 50 Jahren sollte das Gründerzeitviertel vor dem Verfall bewahrt werden – und wurde zum ersten Sanierungsgebiet Münchens ausgerufen. Die Stadt sieht darin ein Erfolgsmodell. Heute stehen andere Gebiete im Fokus.
Von Patrik Stäbler
