bedeckt München 23°
vgwortpixel

Corona und Kunst:Andenken an das Abstandhalten

Sammlungsaufruf tadtmuseum München

So sieht der Corona-Hut der Designerin Nicki Marquardt aus.

(Foto: Philipp Nemenz)

Ein Riesenhut, eine Skulptur, die Toilettenpapier thematisiert und ein ganz spezielles Osterei. Das Stadtmuseum sammelt Exponate, die Besuchern später einmal nahebringen sollen, wie es den Münchnern während der Corona-Pandemie ergangen ist.

Fest steht: Dieses Objekt sprengt wirklich jede Hutschnur. Der Corona-Hut von Nicki Marquardt ist aktuell das herausragendste Exponat, das im Zusammenhang mit dem Aufruf des Münchner Stadtmuseums in die Sammlung des Hauses am St.-Jakobs-Platz eingehen wird. Zwei Wochen lang hat die Münchner Hutmacherin und Modistin an ihrem Corona-Hut aus Stroh gearbeitet, der jeden anderen von seiner Trägerin auf garantiert 1,50 Meter Abstand hält. Marquardt teilt ihre Kreationen gern in zwei Kategorien ein: "Entweder sie sagen ,Küss mich' oder ,Bleib mir vom Leib'." Keine Frage, zu welcher Kategorie der Corona-Hut gehört.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Teaser image
Gesundheit
Das psychologische Immunsystem
Teaser image
Psychologie
"Wie wir leben, beeinflusst unser Sterben"
Teaser image
Erziehung
Ich zähle bis drei
Teaser image
Corona-Soforthilfe
"Zugegeben, da habe ich recht großzügig gerechnet"
Teaser image
Michael Kretschmer
"Wir lernen alle miteinander"
Zur SZ-Startseite