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Faschingsclub neuhausen Prinzenpaar

Daniela Moser und Max Mundry: Sie sind das neue Prinzenpaar des Faschingsclubs Neuhausen.

(Foto: Privat)

Auch unter der Regie der neuen Jugendleitung wurde beim Heimat- und Volkstrachtenverein "D'Würmtaler Menzing" eine Tradition weitergeführt: Bei der Jugendkirta begeisterte die Trachtenjugend im Festjahr "1200 Jahre Menzing" nicht nur Eltern und Großeltern. Viele am bayerischen Brauchtum interessierte Zuschauer kamen, um im Dialekt gesprochenen Reimen, wie "Küahbua, mach Tür zua!" oder "Soll denn i allweil da Küahboa, da Küahstalltürzumachbua sein?" zu lauschen sowie bayerische Volkstänze und Plattler zu sehen. Auch musikalische Darbietungen gab es: So zeigten drei Klarinettendeandl, zwoa Ziach-, ein Akkordeon- und ein Gitarrenspieler ihr Können.

Kein Paar im echten Leben, aber "ein Traumpaar auf der Tanzfläche": So avisiert der Faschingsclub Neuhausen (FCN) Max und Dani, sein Prinzenpaar für die närrische Saison. Die Veranstaltungskauffrau Daniela Moser, 26, aktives Mitglied im Club, wollte schon als kleines Mädchen Faschingsprinzessin sein. Als sie mit Max Mundry, 25, gelernter Konditor, den passenden Partner fand, beschlossen die beiden, in die Fußstapfen ihrer beiden Geschwister zu treten, die 2015 den FCN regierten. Vorgestellt wurde das Prinzenpaar auf dem Empfang im Königlichen Hirschgarten, auf dem der FCN auch einen Scheck an die Blindeninstitutsstiftung übergab. Der erste gemeinsame Auftritt aller Showgruppen und des Prinzenpaares findet auf dem Inthronisationsball am 13. Januar im Augustiner-Keller statt.

"Besonders bienenfreundlich": Diese Auszeichnung erhielt die Umweltorganisation Green City - der der Stadtrat gerade einen Teil ihres Zuschusses gestrichen hat - für ihr Projekt Grünpaten. Es hat zum Ziel, gemeinsam mit Anwohnern karge Grünflächen optisch aufzuwerten. Dass davon auch die Artenvielfalt in der Stadt profitiert, war ein wichtiges Anliegen. Dies hat nun die Initiative "Deutschland summt", deren Initiator und Träger die "Stiftung für Mensch und Umwelt" ist, anerkannt. "Straßenbegleitgrün" - so heißen die Flächen am Fahrbahnrand, die meist kahl aussehen, aber mit Blumen und Stauden für Insekten attraktiv sind. Um mehr solcher Flächen zu schaffen, hat der Verein Green City 2011 das Bürgerbeteiligungs-Projekt Grünpaten ins Leben gerufen. Diese kümmern sich dauerhaft darum, die Beete zu gießen, zu jäten und sauber zu halten. Informationen gibt es auf www.greencity.de.

Mit einem kleinen Festakt beging die Senioren-Union Neuried ihr zehnjähriges Bestehen. "Es ist uns in den letzten Jahren gelungen, in der Politik einer immer wichtiger werdenden Bevölkerungsgruppe Gehör zu verschaffen", war die Bilanz der Ortsvorsitzenden Karin Horn-Müller. Auch für die Zukunft hat sich die Arbeitsgemeinschaft der CSU viel vorgenommen, wie sie in einer zum Jubiläum erschienenen Broschüre betont: Unter dem Leitmotiv, dass man im Alter an dem Ort, an dem man verwurzelt ist, bleiben kann, will die Senioren-Union viele Maßnahmen für die älteren Mitbürger erarbeiten. Ilse Weiß, Kreisvorsitzende der Senioren-Union, erinnerte an die Gründungszeit. "Seit ich 2009 Ortsvorsitzende der CSU wurde, ist die Senioren-Union für mich eine wichtige Unterstützung", betonte anschließend Marianne Hellhuber, Ortsvorsitzende der CSU Neuried. Zusammen mit der Kreisvorsitzenden Ilse Weiß zeichnete die Ortsvorsitzende Karin Horn-Müller die anwesenden Gründungsmitglieder mit einer Ehrennadel aus.

© SZ vom 24.11.2017 / Tek, son, re, sz
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