Puccinis Oper „Turandot“ am Staatstheater NürnbergBrautalarm mit einem Kabinett attraktiv-verhängnisvoller Frauen

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Turandot möchte „Virgin Queen“ bleiben. Die Regentin als Elisabeth I. (Emily Newton, Mitte) und ihr Verehrer Calaf (Ragaa Eldin) im zweiten Akt der Puccini-Oper.
Turandot möchte „Virgin Queen“ bleiben. Die Regentin als Elisabeth I. (Emily Newton, Mitte) und ihr Verehrer Calaf (Ragaa Eldin) im zweiten Akt der Puccini-Oper. Pedro Malinowski/Staatstheater Nürnberg

In Kateryna Sokolovas „Turandot“ ist die wahre Protagonistin eine Frau, die sich in starke historische Frauenfiguren träumt. Die Inszenierung hat ihre Lücken – doch die musikalische Leistung entschuldigt alles.

Kritik von Paul Schäufele

Diese Frau hat die Welt in ihrer Hand: So kennen wir Königin Elisabeth I. von ihrem berühmten Armada-Porträt, den kalten Blick, die roten Haare herzförmig um den Kopf frisiert, eine Hand auf dem Globus. Und so kehrt sie wieder, auf die Bühne des Staatstheaters Nürnberg. Die englische Herrscherin wird zur Folie für eine andere „Virgin Queen“, Giacomo Puccinis Turandot. Sie ist dabei nur eine von vielen, denn die mordende Schöne in Kateryna Sokolovas Inszenierung ist in Wahrheit eine Traumgestalt.

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