SportartSo sehen die verschiedenen Paddelboards aus

Es gibt immer mehr Arten des Stand-up-paddlings: Yoga, Gymnastik, Rennenfahren - oder einfach Paddeln zum Vergnügen.

Für Körper und Geist

Wenn Christina Höcherl mit ihren Kursteilnehmern auf den See hinaus paddelt, dann geht es um ein Training, bei dem mentale Entspannungstechniken mit Übungen zur Körperbalance und Koordinationsfähigkeit verknüpft werden. "Mind & Body SUP" nennt die 30-Jährige, die eigentlich aus Peißenberg kommt, das Training, das sie selbst zusammengestellt hat. Es sind viele Elemente aus dem "Brain-Gym" dabei, wie es in der Kinesiologie bekannt ist. Es geht um die Verknüpfung der beiden Gehirnhälften. "Dafür ist das Stehpaddeln ideal, weil es viele Überkreuz-Bewegungen gibt, durch den ständigen Wechsel von rechts und links paddeln etwa", sagt Höcherl. Oder: mit dem Paddel auf dem Brett eine liegende Acht über dem Kopf zu machen. Klingt einfach. Ist es aber nicht. Auch Elemente aus dem Yoga hat Höcherl, die hauptberuflich Lehrerin an einer Montessori-Schule ist, in ihr Programm eingebaut. "Ziel ist es, mental runterzukommen, sich zu fokussieren und dabei die Koordination zu schulen", sagt Höcherl. Nach Starnberg ist sie über eine entsprechende Anzeige des SUP-Clubs Starnberg gekommen. Es ist ihre erste Saison hier. Deshalb ist der Zuspruch noch nicht so groß. Von of/Fotos: Fuchs (4), Klotz, Treybal

Bild: Franz Xaver Fuchs 24. August 2017, 15:272017-08-24 15:27:08 © SZ vom 23.08.2017/axi