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Volleyball:Premiere in Berlin

Dem TSV Unterhaching gelingt am Samstag gegen Berlins Talentschmiede VCO der erste Saisonsieg, der allerdings hart umkämpft ist und nur zwei Punkte einbringt. Tags darauf gegen Königs Wusterhausen bleibt das junge Team erneut ohne Siegchance.

Die Bundesliga-Volleyballer des TSV Unterhaching haben am Samstag bei den Junioren des VCO Olympia in Berlin ihren ersten Saisonsieg unter Dach und Fach gebracht, dabei allerdings einen Zähler in der Kaderschmiede gelassen. Das umkämpfte 3:2 (21:25, 18:25, 25:20, 36:34, 15:5) war laut TSV-Trainer Patrick Steuerwald "ein Duell auf Augenhöhe". Beide Teams treten ja mit dem Anspruch in der Liga an, Erfahrung zu sammeln und Talente auszubilden. "Ich hätte natürlich trotzdem am liebsten drei Punkte geholt", sagte Steuerwald, "aber wir haben in diesem Spiel viel gelernt."

Zum Beispiel, dass der eigene Anspruch nicht immer beflügelt. "Wir haben uns zum ersten Mal den Druck gemacht, dass wir gewinnen wollen. Das war eine neue Situation, mit der man erst umgehen lernen muss. Wir waren anfangs sehr verkrampft", analysierte der 34-Jährige. Den ersten Erfolg im siebten Anlauf empfand auch er als "befreiend"; bester TSV-Scorer war Jonas Sagstetter mit 25 Punkten. Am Sonntag lag die Favoritenrolle dann klar bei den erfahrenen Netzhoppers aus Königs Wusterhausen, und Haching unterlag 0:3 (17:25, 20:25, 16:25).

© SZ vom 07.12.2020 / kf
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