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SZ-Rubrik "Formsache":Mit Rugby-Körper zur Tanzgymnastik

Galileo 24 7 We Are Watching You am 24 07 2014 auf dem Burgplatz in Essen Aiman Abdallah Deutsch

Aiman Abdallah ist als Moderator das Gesicht des Wissensmagazins "Galileo" und gilt wegen einer gewissen Ähnlichkeit als George Clooney von Pro7.

(Foto: imago/Revierfoto)

Ehe Aiman Abdallah, 56, nach München zog, war er Leistungssportler und schaffte es bis in die deutsche Nationalmannschaft.

SZ: Sport ist ...

Aiman Abdallah: Mit vielen Menschen, in der freien Natur: Emotionen ausleben. Freud und Leid. Sieg und Niederlage. Und somit: Lernen fürs Leben!

Ihr aktueller Fitnesszustand?

Na ja... - wie sage ich es, ohne mir weh zu tun...? Nächste Frage, bitte!

Felgaufschwung oder Einkehrschwung?

Felgaufschwung? Schön wär's! Spaßvögel...

Sportunterricht war für Sie?

Der absolute Lieblingsunterricht. Abitur-Hauptfach. Die Rettung also.

Ihr persönlicher Rekord?

Zu meinen sportlichen Hoch-Zeiten: Jeden Tag der Woche zweimal Training und am Wochenende zwei Rugby-Spiele.

Stadion oder Fernsehsportler?

Beides! Im Stadion herrscht eine einzigartige Atmosphäre. Im Fernsehen bekommt man einfach viel mehr mit. Hängt vom Ereignis ab.

Bayern oder Sechzig?

Bayern - in den 70er Jahren. Was für ein Team. Müller, Beckenbauer, Rummenigge, Schwarzenbeck, und und und. Vor allem Sepp Maier! Den fand ich als Kind extrem sympathisch und lustig. Und er war Weltklasse!

Ihr ewiges Sport-Idol?

Serge Blanco, ehemaliger französischer Rugbynationalspieler. Er und sein Team haben mich spielerisch und technisch in den 80ern wirklich begeistert.

Ein prägendes Erlebnis?

Beim Sportabitur musste man auch Sportarten belegen, die einem, na ja: nicht unbedingt auf den Leib geschneidert waren. Ich sage nur Rhythmische Sportgymnastik.

In welcher Disziplin wären Sie Olympiasieger?

Serien-Binge-Watching (neudeutsch für: Serienmarathon, Komaglotzen, d. Red.).

Mit welcher Sportlerin/welchem Sportler würden Sie gerne das Trikot tauschen?

Es gibt viele Sportler, deren Leistung und Engagement meinen größten Respekt haben. Aber das Leben oder den Beruf tauschen möchte ich wirklich mit niemandem. Mein Lebenstrikot gefällt mir einfach zu gut.

Unter der Rubrik "Formsache" fragt die SZ jede Woche Menschen nach ihrer Affinität zum Sport. Künstler, Politiker, Wirtschaftskapitäne - bloß keine Sportler. Wäre ja langweilig.

© SZ/lib
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