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SZ-Rubrik "Formsache":Glocken-Marathon ins Hofbräuhaus

Philipp Hochmair, 46, geboren in Wien und nicht nur zum Filmfest gerne in München, ist durch seine Fernsehrollen (Vorstadtweiber, Blind ermittel, Freud) bekannt, feiert aber auch am Theater große Erfolge. Am Samstag ist er in der ARD (20.15 Uhr) in „Liebe verjährt nicht“ zu sehen.

(Foto: Nils Schwarz/OH)

Wie der Schauspieler Philipp Hochmair seine Hulk-Form hält.

SZ: Sport ist...

Philipp Hochmair: ...Tai Chi mit Heino Ferch am Set. Sehr erholsam und befreiend.

Ihr aktueller Fitnesszustand?

Hulk privat.

Felgaufschwung oder Einkehrschwung?

Einkehrschwung ins Münchner Hofbräuhaus.

Sportunterricht war für Sie?

Die erste Form von Performance-Theater, mit der ich konfrontiert wurde. Der Sportlehrer war der Regisseur mit Trillerpfeife und wir Kinder die Schauspieler.

Ihr persönlicher Rekord?

Fünf Staffeln Vorstadtweiber.

Stadion oder Fernsehsportler?

Ganz klar Stadion! Das ist wie im Burgtheater. Live-Erlebnis und Power. Da wird man zum Mensch, da erlebt man wirklich.

Bayern oder Sechzig?

Ich kenne nur den FC Vorstadtweiber.

Ihr ewiges Sport-Idol?

Muhammad Ali.

Ein prägendes Erlebnis?

Der Sprung ins Wasser bei meinem Programm "Schiller Rave" zum Abschluss der Ballade "Der Taucher".

In welcher Disziplin wären Sie Olympiasieger?

"Glocken-Marathon": Man spricht Schillers Glocke (etwa 30 Minuten lang) und springt in den Atempausen auf einen Tisch und wieder runter. Also erweitertes Schachboxen ...

Mit welcher Sportlerin/welchem Sportler würden Sie gerne das Trikot tauschen?

Mit Heino Ferch, alias Börsendealer Piet Schneller (Samstag, 20.15 Uhr, ARD).

Unter der Rubrik "Formsache" fragt die SZ jede Woche Menschen nach ihrer Affinität zum Sport. Künstler, Politiker, Wirtschaftskapitäne - bloß keine Sportler. Wäre ja langweilig.

© SZ vom 26.03.2020
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