SV Türkgücü Linksfuß für die Abwehr

Der Aufsteiger holt einen ehemaligen Niko-Kovac-Schüler aus Osnabrück.

Von Andreas Liebmann

Furkan Zorba folgt seinem ehemaligen Trainer Niko Kovac - nicht zum FC Bayern, aber immerhin nach München. Der Regionalligist SV Türkgücü-Ataspor hat den 21-jährigen Innenverteidiger verpflichtet, der aus dem Nachwuchs von Eintracht Frankurt stammt und dort unter Kovac mit 19 Jahren sechsmal in der Bundesliga zum Einsatz kam. Zorba kommt nun ablösefrei von Zweitligaaufsteiger VfL Osnabrück, für den der gebürtige Rüsselsheimer mit türkischen Wurzeln in den vergangenen beiden Spielzeiten allerdings nur zu vier Einsätzen in der dritten Liga und zweien im DFB-Pokal kam, wo er gegen den Hamburger SV (3:1-Sieg) und den 1. FC Nürnberg (2:3) jeweils in der Startelf stand.

"Furkan hat seit dem Start der Vorbereitung bei uns mittrainiert und uns vor allem mit seiner positiven Einstellung und Disziplin überzeugt", erläuterte Türkgücüs Kaderplaner Robert Hettich. "Er bringt eine gute Ausdauer mit, ist körperlich robust, kopfballstark und kann als Linksfuß sowohl als Innenverteidiger als auch als linker Außenverteidiger variabel eingesetzt werden." Zorba ist der 19. Zugang für den Kader des neuen Trainers Reiner Maurer. Er sei der Überzeugung, mit dem Aufsteiger "Großes erreichen" zu können.