Schwimmen Bronze für Roas

Beste Lage: Johanna Roas holt zweimal Bronze im Rückenschwimmen.

(Foto: imago/Camera 4)

Die Münchner Schwimmerin überzeugt bei der deutschen Kurzbahn-Meisterschaft mit zwei dritten Plätzen - und wechselt nach Berlin.

Von Sebastian Winter

Das neu formierte Schwimm-Team der SG Stadtwerke München ist wie erwartet mit einem deutlich schwächeren Ergebnis als im Vorjahr von der deutschen Kurzbahn-Meisterschaft in Berlin zurückgekehrt. Bei den Erwachsenen gewann Johanna Roas die einzigen beiden Medaillen für München. Die 25-Jährige holte zweimal Bronze, über 50 Meter Rücken wurde sie in 27,61 Sekunden ebenso Dritte wie auf der 100-Meter-Rücken-Strecke, die sie in 59,76 Sekunden bewältigte. Neben Roas überzeugte auch Manuel Genster, der am Münchner Stützpunkt trainiert, aber für die SG Oberland-Penzberg startet. Genster wurde über 100 Meter Schmetterling deutscher Junioren-Meister. "Grundsätzlich bin ich ganz zufrieden, mit sehr viel mehr hatten wir nicht gerechnet", sagte die neue SG-Cheftrainerin Sheela Schult. Im Vorjahr hatte alleine Alexandra Wenk vier Titel für die SG gewonnen, Roas holte damals zweimal Gold und einmal Silber, Max Nowosad sicherte sich einen Titel.

Wenk, die in Berlin diesmal drei Medaillen, aber keinen Titel gewann, startet wie Nowosad inzwischen für die SG Neukölln Berlin, wo sie sich bessere Perspektiven für die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2020 in Tokio erhofft - es wären ihre dritten nach 2012 und 2016. Aus demselben Grund wechselt auch Roas ab Januar nach Berlin, allerdings behält sie vorerst das Startrecht für München. Roas reiste nach der DM weiter zu einem Wettkampf nach Lausanne. Derweil fuhr Trainerin Schult mit dem Nachwuchs zu einem Pokal-Wettkampf nach Magdeburg, wo die SG-Talente drei Gold-, 14 Silber- und sieben Bronzemedaillen gewannen.