Ottfried Fischer im Fußball-Interview "Sechzger brauchen Romantik, die haben ja sonst nichts"

"Ich bin Sechzger, weil ich mehr auf Seiten der Schwachen und Entrechteten stehe. Das ist das Gewerkschaftsdenken, das man als alter Linker und Kabarettist noch intus hat": Ottfried Fischer.

(Foto: imago sportfotodienst)

Der Kabarettist Ottfried Fischer über die Rivalität der Münchner Fußballklubs und die Maßstäbe der Mächtigen.

Interview von Gerhard Fischer

Ottfried Fischer ist vor einem Jahr von München nach Passau gezogen, in das Haus, das früher seinen Großeltern gehörte. Es liegt ganz in der Nähe des Doms, in der Carlonegasse. "Carlone war ein italienischer Baumeister" sagt Fischer. Der Fotograf kommt in den Raum. "Willst du nicht ein Jackett für das Foto anziehen?", fragt Fischers Lebensgefährtin Simone Brandlmeier. "Ich behalte die Trainingsjacke an", sagt er. "Das Interview ist doch für den Sportteil."

SZ: Herr Fischer, wir würden gerne mit Ihnen über ...

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