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Leichtathletik:Mit letzter Kraft

Die Münchner 800-Meter-Läuferin Christina Hering ist bei der Universiade in Taipeh Siebte geworden. Ihr Ziel hat sie mit der Finalteilnahme erreicht.

Ins Finale wollte sie kommen, im Finale stand sie dann auch: Christina Hering von der LG Stadtwerke München hat den Endlauf über 800 Meter bei der Universiade im taiwanesischen Taipeh am Freitag als Siebte beendet. Nach der Hälfte des Rennens lag sie noch aussichtsreich auf Rang fünf, nach 600 Metern machte sich der Kräfteverschleiß der vergangenen Tage und Wochen bemerkbar. Fast 20 Rennen hat die 22-Jährige in der aktuellen Freiluftsaison bestritten. Es siegte die Ukrainerin Olga Liakhova in 2:03,11 Minuten. Zum Vergleich: Herings Bestzeit beträgt 1:59,54 Minuten, ihr Saisonbestwert liegt bei 2:00,77. Die eigentlich Schnellste Rose Almanza Blanco aus Kuba war wegen einer Bahnübertretung disqualifiziert worden.