bedeckt München 25°

"Formsache":Singend in der Südkurve

Kristina Frank

Kristina Frank, 39, war schon als Staatsanwältin und Richterin tätig. Seit 2018 ist sie Münchens Kommunalreferentin.

(Foto: Florian Peljak)

Kommunalreferentin Kristina Frank bewundert Extrembergsteigerinnen. Sie selbst war schon mal im Annapurna Base Camp - und machte dort eine besondere Erfahrung.

SZ: Sport ist für Sie ...?

Kristina Frank: ... meine Kraftquelle.

Ihr aktueller Fitnesszustand?

Umgestellt auf Online-Fitnessstudio.

Felgaufschwung oder Einkehrschwung?

Beides, am besten hintereinander.

Sportunterricht war für Sie?

Als fußballbegeistertes Mädel meistens ungerecht, weil die Jungs kicken durften und man selbst Rhythmische Sportgymnastik machen musste.

Ihr persönlicher Rekord?

Anderthalb Jahre OB-Wahlkampf.

Stadion oder Fernsehsportler?

Stadion, singend in der Südkurve.

Bayern oder Sechzig?

Beim Fußball schlägt mein Herz rot. Aber auch nur da!

Ihr ewiges Sport-Idol?

Für ihren Pioniergeist, ihr Durchhaltevermögen und ihre persönlichen Grenzüberschreitungen bewundere ich Extrembergsteigerinnen sehr, beispielsweise Gerlinde Kaltenbrunner, die als erste Frau alle 14 Achttausender ohne Sauerstoff bestiegen hat.

Ein prägendes Erlebnis?

Besteigung des Annapurna Base Camp im Himalaya. So wenig Appetit wie damals angesichts der großen Höhe hatte ich noch nie.

In welcher Disziplin wären Sie Olympiasieger?

Ordnungsliebe.

Mit welcher Sportlerin/welchem Sportler würden Sie gerne das Trikot tauschen?

Lieber als das Trikot würde ich den Fitnesslevel tauschen - mit Ironman Jan Frodeno.

Unter der Rubrik "Formsache" fragt die SZ jede Woche Menschen nach ihrer Affinität zum Sport. Künstler, Politiker, Wirtschaftskapitäne - bloß keine Sportler. Wäre ja langweilig. - Zusatzhinweis: Die Fragen (etwa die nach den Stadionbesuchen) und auch die Antworten sind zeitlich wie inhaltlich unabhängig von der aktuellen Corona-Pandemie zu verstehen.

© SZ vom 04.06.2020 / SZ

Lesen Sie mehr zum Thema

Zur SZ-Startseite