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Formsache:Gläubiger TV-Boxer

Fred Kogel, 57, Sohn eines Opernsängers und einer Ballettmeisterin, produzierte Shows wie „Wetten dass...?“ oder die „Harald Schmidt Show“und war bis August 2017 Vorstandsvorsitzender der Constantin Medien AG. Foto: privat/oh

(Foto: privat/oh)

Fit wie vor 20 Jahren: Mathemuffel und Fernsehproduzent Fred Kogel, der Sport als "meine Religion" bezeichnet.

SZ: Sport ist ...

Fred Kogel: ... meine Religion.

Ihr aktueller Fitnesszustand?

Wie vor 20 Jahren.

Felgaufschwung oder Einkehrschwung?

Boxen mit Schwung.

Sportunterricht war für Sie?

Die Erholung von Mathematik.

Ihr persönlicher Rekord?

1000 Meter in 2:54 Minuten.

Stadion oder Fernsehsportler?

Sport im Fernsehen, Musik im Stadion.

Bayern oder Sechzig?

Immer schon Bayern: mit meinem Vater im Grünwalder Stadion bei Franz, Gerd, Sepp, Bulle und Katsche.

Ihr ewiges Sport-Idol?

Muhammad Ali - und Harald Norpoth (Langstrecken-Weltrekordler, d. Red.). Beide Giganten. Als ich Norpoths Läufe als Sechsjähriger sah, wusste ich: Laufen ist mein Ding!

Ein prägendes Erlebnis?

1. Oktober 1975. Ali gegen Frazier, der "Thrilla in Manila", nachts vor unserem ersten Farbfernseher.

In welcher Disziplin wären Sie Olympiasieger?

Im Traum im Marathonlauf.

Mit welcher Sportlerin/welchem Sport- ler würden Sie gerne das Trikot tau- schen?

Pep Guardiola. Begeisterung in einem Team entfachen, totale Hingabe und Höchstleistung - jeden Tag aufs Neue beweisen und am Ende im Spiel doch kaum beeinflussen können! Wie beim Fernsehen.

Unter der Rubrik "Formsache" fragt die SZ jede Woche Menschen nach ihrer Affinität zum Sport. Künstler, Politiker, Wirtschaftskapitäne - bloß keine Sportler. Wäre ja langweilig.