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"Formsache":Freundschaften fürs Leben

Katharina Schulze Fraktionsvorsitzende im Bayerischen Landtag BÜNDNIS 90 DIE GRÜNEN in der ARD T

Katharina Schulze, 34, ist in Herrsching am Ammersee aufgewachsen. 2013 zog sie für die Grünen in den bayerischen Landtag ein, seit 2017 ist sie eine der beiden Fraktionsvorsitzenden. In Herrsching spielte die gebürtige Freiburgerin auch Handball.

(Foto: imago)

Die heutige Politikerin Katharina Schulze denkt gerne an ihre Zeit als Handballerin zurück. Ihr Sport-Idol kommt aber aus dem Tennis: Die 34-Jährige bewundert Serena Williams aus den USA.

SZ: Sport...

Katharina Schulze: ...macht Muskelkater. Aber Bewegung tut gut!

Ihr aktueller Fitnesszustand?

Ähm ja, war schon mal besser.

Felgaufschwung oder Einkehrschwung?

Den Felgaufschwung habe ich nicht mal in der Schule geschafft. Aber ich kenne die besten Spezi-Lokalitäten im Umfeld von Sporthallen.

Sportunterricht war für Sie?

Ich war nie die Beste, aber lustig war es immer. Ich finde, wir brauchen mehr Sportunterricht an den Schulen!

Ihr persönlicher Rekord?

Bayernliga mit meiner Handballmannschaft! Es war ein Fest!

Stadion oder Fernsehsportler?

Ich bin als Ex-Handballerin natürlich Hallenbesucherin, erst vor kurzem wieder bei der Handball-WM im Januar 2019 in München.

Bayern oder Sechzig?

Es gibt nur einen Verein für mich: TSV Herrsching!

Ihr ewiges Sport-Idol?

Serena Williams imponiert mir. Starke Frau, grandiose Sportlerin und tolle Persönlichkeit.

Ein prägendes Erlebnis?

Teamsport ist großartig, man gewinnt zusammen, man verliert zusammen und man schließt Freundschaften fürs Leben. Deswegen denke ich immer gerne an unsere Handballfreizeiten zurück, bei denen wir an Wochenenden durch ganz Bayern gefahren sind, um Turniere zu spielen.

In welcher Disziplin wären Sie Olympiasiegerin?

Schnellreden. Oder Fangesänge.

Mit welcher Sportlerin/welchem Sportler würden Sie gerne das Trikot tauschen?

Ich wäre gerne mal Marathonläuferin - auch, damit ich endlich die Marathon-Wette gegen meinen Bruder einlösen kann...

Unter der Rubrik "Formsache" fragt die SZ jede Woche Menschen nach ihrer Affinität zum Sport. Künstler, Politiker, Wirtschaftskapitäne - bloß keine Sportler. Wäre ja langweilig.