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Formsache:"Eine Maschine. Perfekt."

Radiomoderator Matthias Matuschik; Radiomoderator Matthias Matuschik

An Matthias Matuschik, 54, Künstlername „Matuschke“, scheiden sich die Hörer: Die einen halten ihn für den besten bayerischen Radio-Moderator, die anderen für durchgeknallt. 2018 kandidierte er für die Partei „mut“ bei der Landtagswahl. Matuschik lebt in Wörthsee.

(Foto: Franz Xaver Fuchs)

Mensch oder Moderator? Matthias "Matuschke" Matuschik, zurzeit mit zertrümmertem Schlüsselbein.

SZ: Sport ist ...

Matthias Matuschik: ... Bewegung (hat Altkanzler Kohl mal festgestellt, war so ziemlich seine einzige Aussage mit erhöhtem Wahrheitsgehalt).

Ihr aktueller Fitnesszustand?

Seit dem 6. Dezember 2018 zersplittertes rechtes Schlüsselbein mit Platte und sechs Schrauben, sowie eine gebrochene und drei angebrochene Rippen. Im Moment ist nur Online-Schafkopf mit Handy in der linken Hand möglich.

Felgaufschwung oder Einkehrschwung?  Felgaufschwung.

Sportunterricht war für Sie?

Nur dann gut, wenn ich keinen Mattendienst hatte.

Ihr persönlicher Rekord?

Sechzehn Minuten nochwas beim 5000-Meter-Lauf 1986 bei der Bundeswehr.

Stadion oder Fernsehsportler?

Fernsehsportler.

Bayern oder Sechzig?

Weder noch. Auch nicht Club oder Ingolstadt. Dann lieber FC Augsburg.

Ihr ewiges Sport-Idol?

Michael Schumacher. Eine Maschine. Gnadenlos. Perfekt. Der Sieger schlechthin.

Ein prägendes Erlebnis?

Vierter Platz beim Preisschafkopf 1983 im evangelischen Vereinsheim Weiden. Mein Preis war ein Schweinskopf mit Petersilie im Ohr. Hab ich gegen ein Softball-Tennis-Set mit dem Zwölftplatzierten von meinem Tisch getauscht, weil ich mit dem Fahrrad da war.

In welcher Disziplin wären Sie Olympiasieger?

Im Gehen. Irgendwann ist mir auch alles wurscht und dann geht's dahin.

Mit welcher Sportlerin/welchem Sportler würden Sie gerne das Trikot tauschen?

Lewis Hamilton. Das hat in erster Linie mit seiner Beziehung zu Nicole Scherzinger von den Pussycat Dolls zu tun. Mögen einige Ihrer LeserInnen mir jetzt sexistisch auslegen, aber ich bestehe auf diese Antwort!

Unter der Rubrik "Formsache" fragt die SZ jede Woche Menschen nach ihrer Affinität zum Sport. Künstler, Politiker, Wirtschaftskapitäne - bloß keine Sportler. Wäre ja langweilig.