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"Formsache":Ein Auge für Gras

Katharina Böhm, 2012

Katharina Böhm.

(Foto: Stephan Rumpf)

Schauspielerin Katharina Böhm, TV-Ermittlerin mit blütenblauem Gewissen, steht eigentlich immer auf der Seite der Schwächeren. Außer beim Fußball.

SZ: Sport ist ...

Katharina Böhm: ... mein schlechtes Gewissen.

Ihr aktueller Fitnesszustand?

Gemischt lila-blassblau.

Felgaufschwung oder Einkehrschwung?

Momentan weder das eine noch der andere.

Sportunterricht war für Sie...?

... ein großer Spaß. Ich habe Sport immer geliebt.

Ihr persönlicher Rekord?

Ich durfte Hohe Schule reiten im Circus Krone ("Stars in der Manege", d. Red.).

Stadion oder Fernsehsportler?

Weder noch.

Bayern oder Sechzig?

Na ja, da ich meist auf der Seite der Schwächeren bin, für Sechzig. Wenn ich aber ehrlich bin, dann bin ich doch ein Bayern-Fan.

Ihr ewiges Sport-Idol?

Mark Spitz, der bei den Olympischen Spielen 1972 mit sieben Goldmedaillen einen Weltrekord aufstellte. Den fand ich als Siebenjährige großartig.

Ein prägendes Erlebnis?

Das Match zwischen Bjorn Borg und John McEnroe (Wimbledon-Finale 1980, Borg gewinnt im fünften Satz 8:6)

In welcher Disziplin wären Sie Olympiasieger?

Ich wäre Olympiasiegerin im "Gras beim Wachsen zuschauen".

Mit welcher Sportlerin/welchem Sportler würden Sie gerne das Trikot tauschen?

Ehrlich gesagt, liebe ich meinen Beruf über alles.

Unter der Rubrik "Formsache" fragt die SZ jede Woche Menschen nach ihrer Affinität zum Sport. Künstler, Politiker, Wirtschaftskapitäne - bloß keine Sportler. Wäre ja langweilig.

© SZ vom 15.10.2020

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