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Formsache:Die Sache mit der Matthäus-Passion

Collien Ulmen-Fernandes

Collien Ulmen-Fernandes, 39, begann ihre vielspurige Karriere mit 15 Jahren als Model, Musikerin und Moderatorin. Seit 2016 schreibt sie für die SZ eine Kolumne zu Erziehungsfragen. In „Ein Sommer in Andalusien“ (ZDF-Mediathek) spielte sie zuletzt eine Flamencotänzerin.

(Foto: Anatol Kotte /oh)

Couch-Currywurst: Collien Ulmen-Fernandes, Schauspielerin, Moderatorin, Autorin, kann in drei Minuten einen Hamburger essen. Sonst ist sie eher so ein bisschen unsportlich.

SZ: Sport ist ...

Collien Ulmen-Fernandes: ... im Hause Ulmen: Wenn das Ergometer mal nicht ausschließlich als Kleiderständer benutzt wird (und das passiert leider viel zu selten).

Ihr aktueller Fitnesszustand?

Nicht vorhanden.

Felgaufschwung oder Einkehrschwung?

Hüftschwung! In meinem aktuellen Film spiele ich eine Flamencotänzerin.

Sportunterricht war für Sie?

Immer am Donnerstag, und da war ich leider, leider immer krank.

Ihr persönlicher Rekord?

Ich habe mal in drei Minuten einen Hamburger gegessen, aber Sie meinten vermutlich eher was Sportliches, oder?

Stadion oder Fernsehsportler?

Stadionbesuch, aber auch das mehr aus kulinarischen Gründen: Bei der Hertha gibt's einfach die beste Currywurst.

Bayern oder Sechzig?

Weder noch.

Ihr ewiges Sport-Idol?

Lothar Matthäus. In Sachen Frisur.

Ein prägendes Erlebnis?

Beim Schulsport bin ich mal vom Barren gefallen und habe mir den Ellenbogen gebrochen. (Erwähnte ich eigentlich bereits, dass ich nicht so sportlich bin?)

In welcher Disziplin wären Sie Olympiasiegerin?

Wenn "auf der Couch liegen" eine sportliche Disziplin wäre, wäre ich Weltmeisterin.

Mit welcher Sportlerin/welchem Sportler würden Sie gerne das Trikot tauschen?

Mit einer Sportlerin? Keiner! Mir fehlt es hierfür an Disziplin, Motivation, körperlicher Fitness, sportlichem Ehrgeiz, Ausdauer, also an so ziemlich allem, was man in diesem Berufsfeld so bräuchte.

Unter der Rubrik "Formsache" fragt die SZ jede Woche Menschen nach ihrer Affinität zum Sport. Künstler, Politiker, Wirtschaftskapitäne - bloß keine Sportler. Wäre ja langweilig.

© SZ vom 12.11.2020

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