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Benedikt Kellner:Brüderliche Bindung

Grundstock Jugendausbildung: Benedikt Kellner.

(Foto: imago)

Man darf sagen, dass Benedikt Kellner zu einem seiner Jugendtrainer beim TSV Ismaning eine besonders enge Bindung hat: zu seinem fünf Jahre älteren Bruder Christoph. "Er hat mich zusammen mit Jaroslaw Rolka sehr geprägt und die ganze Jugendzeit über begleitet". Das Talent des Handballers, der bevorzugt die Position Rückraum Mitte spielt, führte ihn bald in die diversen Jugendnationalteams und dann zum Bundesligisten HSC Coburg. Mittlerweile steht der 22-jährige Münchner beim prosperierenden fränkischen Rivalen HC Erlangen unter Vertrag, seine Wurzeln aber hat der Profi nie vergessen. Schon zu Ismaninger Zeiten hat Kellner den Übungsleiterschein gemacht, um für die Jugendarbeit, von der er so profitiert hatte, einen Beitrag zu leisten. "Es ist immer gut, wenn der Altersunterschied zum Trainer nicht so groß ist, man versteht die Jungs besser, weiß, wie man auf sie zugehen muss." Dort nämlich werde der "absolut wichtige Grundstock für die spätere Entwicklung" gelegt, von Trainern, die "mit Herzblut und Verständnis" auch Spaß am Sport vermitteln.

© SZ vom 06.03.2021 / toe
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