Haspelmoor bei Mammendorf

Kleine Inseln mit Torfmoos im Sumpf, rote Heidelibellen, die über Wiesenbaldrian schweben, und Heidekrauft, dessen Blüten das Haspelmoor purpurfarben färben: Es ist ein kleines Idyll, das sich im nordwestlichen Teil des Landkreises Fürstenfeldbruck befindet. Der einzige Weg durch das Haspelmoor führt zu einem kleinen See, der - wie viele andere Tümpel - erst dadurch entstanden ist, dass bis 1956 Torf im heutigen Naturschutzgebiet abgebaut wurde. Längst hat sich die Natur wieder genommen, was der Mensch ihr einst genommen hat. Außer verschiedenen seltenen Pflanzen und Moosen erwarten den Spaziergänger mehr als 17 Arten von Libellen, Eidechsen, Blindschleichen und Kreuzottern.

Anfahrt: Mit dem Zug nach Haspelmoor oder mit der S 3 nach Mammendorf und von dort mit dem Bus 839 (Richtung Tegernbach) bis Haspelmoor. Oder mit dem Auto über die B 2 über Fürstenfeldbruck in Richtung Augsburg bis Hattenhofen, dort links Richtung Hörbach abbiegen.

Dauer: eine Stunde

Einkehr: Wirtshaus zum Sandmeir in Hörbach

Diese Tipps stammen aus dem Buch "Durch Streuwiese und Auenwald", erschienen im Verlag Süddeutsche Zeitung Edition

Bild: Günther Reger 3. November 2018, 13:392018-11-03 13:39:19 © sz.de/imei