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Sozialverband:Den Menschen helfen

Andrea Betz spricht künftig für den Sozialverband mit etwa 5000 Mitarbeitern in gut 200 Einrichtungen.

(Foto: Erol Gurian)

Andrea Betz als erste Frau im Vorstand der Diakonie München und Oberbayern

Von Thomas Anlauf

Andrea Betz wird die erste Frau im Vorstand der Diakonie München und Oberbayern. Die 41-jährige Sozialpädagogin verantwortet von 1. Mai an unter anderem die Bereiche Kindertageseinrichtungen, Kinder- und Jugendhilfe, Sozialpsychiatrie und Migration, teilte das Diakonieunternehmen am Mittwoch mit. Andrea Betz übernimmt außerdem die spitzenverbandliche Vertretung der Diakonie und ist somit nun auch die Stimme des Sozialverbands mit etwa 5000 Mitarbeitern in mehr als 200 Einrichtungen.

Die Münchner Sozialexpertin kann auf eine eindrucksvolle Karriere verweisen. Nach ihrem Studium der Sozialen Arbeit an der Stiftungshochschule München arbeitete sie acht Jahre lang in leitenden Positionen beim Diözesancaritasverband München und Freising. 2010 organisierte sie zudem den Ökumenischen Kirchentag in München. Seit 2013 ist Andrea Betz bei der Diakonie München und Oberbayern Abteilungsleiterin für Flucht und Migration. Im Oktober 2019 übernahm sie bis Ende 2020 von Günther Bauer das Amt der Sprecherin der sechs Münchner Wohlfahrtsverbände - eine Aufgabe, die üblicherweise die Chefs der Verbände selbst ausüben und mit ihrer Stimme starken Einfluss auf die Sozialpolitik der Stadt haben können.

Andrea Betz bildet künftig mit Finanzvorstand Hans Rock, Wilfried Knorr und Vorstandssprecher Thorsten Nolting den künftigen Vorstand der Diakonie München und Oberbayern. "Ich freue mich, dass mit Andrea Betz jemand den Vorstand verstärken wird, die entschieden und klar für Menschen in schwierigen Lebensverhältnissen eintritt", so Nolting. Andrea Betz will "mit unseren hoch engagierten Mitarbeitenden" für soziale Gerechtigkeit kämpfen: "Wir werden den Menschen helfen, die sozialen Auswirkungen der Corona-Krise zu bewältigen."

© SZ vom 25.02.2021
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