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Soziales:Anlaufstelle für Senioren

Die Alten- und Service-Zentren setzen Teile ihres Angebots fort

Von Ilya Portnoy

Mehr denn je sind Senioren während des Teil-Lockdowns auf Unterstützung angewiesen. Eine Erleichterung ist es nun, dass die Münchner Alten- und Service-Zentren (ASZ) weiterhin zugänglich bleiben. Unter Beachtung aller Auflagen und Hygieneschutzregeln können ausgewählte Angebote fortgesetzt werden, darunter Gesundheitskurse, etwa Fitness und Tanz. Aufgabe sei es, den Hilfsbedürftigen "ein Stück weit Normalität zu bieten", so Daniela Spießl, Leiterin des ASZ Freimann des Münchner Roten Kreuzes. Auch der Mittagstisch bleibt bestehen, solange nur Personen teilnehmen, die angemeldet und namentlich bekannt sind. Freizeit- und Kulturveranstaltungen können zur Zeit hingegen nicht stattfinden. Ebenso muss auf gemeinsame Aktivitäten wie Stammtische oder Kartenspielen verzichtet werden.

Zu den aktuellen Angeboten des Roten Kreuzes, das in Kooperation mit der Stadt München sieben ASZ betreibt, gehören Bildungskurse sowie Kurse im Bereich Gesundheitsprävention, wofür jeweils eine Anmeldung notwendig ist. Nach Terminvereinbarung beraten die ASZ bei persönlichen Anliegen zu Themen wie sozialen Dienstleistungen, Pflege, Hilfe und Unterstützung zu Hause. Weitere Anlaufstellen sind die Beratungsstelle für ältere Menschen und Angehörige an der Kistlerhofstraße 88 in Obersendling und die Offene Altenhilfe am Rose-Pichler-Weg 38 in Harthof. Insgesamt gibt es in München 32 Alten- und Service-Zentren, etwa vom Arbeiter-Samariter-Bund oder der Caritas. Welche ASZ was anbieten, können Interessenten telefonisch erfragen.

© SZ vom 17.11.2020
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