Übergriffe gegen Kinder und Jugendliche„Atmosphäre der Angst“ im SOS-Kinderdorf

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Übergriffe gegenüber anvertrauten Kindern hat es bei SOS-Kinderdorf laut dem Bericht nicht nur in der Vergangenheit gegeben, sondern auch in der jüngeren Zeit bis heute.
Übergriffe gegenüber anvertrauten Kindern hat es bei SOS-Kinderdorf laut dem Bericht nicht nur in der Vergangenheit gegeben, sondern auch in der jüngeren Zeit bis heute.
Christoph Hardt/Imago/Future Image

Mädchen und Jungen sollten in den Familien Schutz finden und wurden ausgerechnet dort Opfer von Übergriffen. Mehr als 200 Betroffene haben sich gemeldet. Eine Kommission hat erarbeitet, was nun getan werden muss.

Von Kathrin Aldenhoff, Joachim Mölter

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Der Verein SOS-Kinderdorf will Kinder unterstützen, die in Not geraten sind, will Jugendlichen helfen, die in schwierigen Lebenslagen sind. Für einige von ihnen aber ist nach dem Aufenthalt in einer Kinderdorf-Familie das Leben noch schwerer geworden, manche leiden bis heute unter den Folgen. Sie wurden geschlagen, abgewertet, beleidigt, in Einzelfällen sogar vergewaltigt – das zeigt der Abschlussbericht einer unabhängigen Kommission, die von SOS-Kinderdorf beauftragt worden war, die Vergangenheit des Vereins zu bewerten und aufzuarbeiten.

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