Sofie Langmeier leitet bei der Bayerischen Krebsgesellschaft in München das Präventionsprojekt „SunPass“ für Kita-Kinder. Das Ziel: die UV-Belastung für die Kleinen reduzieren und sowohl bei den Kindern als auch bei Personal und Eltern das Bewusstsein für das Thema Sonnenschutz stärken. 100 Einrichtungen haben in Bayern das Programm bereits durchlaufen, im vergangenen Jahr waren es 40. Für Langmeiers Geschmack könnten es gerne mehr sein. Denn: Die Fälle von Hautkrebs nehmen zu – sicherlich auch, weil heutzutage mehr Wert auf Vorsorgeuntersuchungen gelegt wird. So sieht es die Sozialpädagogin. Früher habe es ein großes Dunkelfeld an nicht diagnostiziertem Hautkrebs gegeben, weil die Menschen Hautveränderungen weniger ernst genommen haben und gar nicht zum Dermatologen gegangen sind. In der Münchner Geschäftsstelle der Krebsgesellschaft legt die 66-Jährige dar, was es mit dem Präventionsprojekt genau auf sich hat.
Sonnenschutz bei Babys und Kleinkindern„Kinderhaut funktioniert ganz anders als die von Erwachsenen“
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Sonnencreme schon bei Säuglingen? Was tun, wenn sich das Kind nicht einschmieren lässt? Und ist UV-Schutzkleidung eine sinnvolle Alternative? Sofie Langmeier von der Bayerischen Krebsgesellschaft weiß Rat.
Interview von Johanna Feckl
