Songwriting-Camp in der Fat CatSie kennen sich nicht – und schreiben in drei Tagen Münchens nächste Hits

Lesezeit: 4 Min.

Im Tonstudio texten die jungen Künstlerinnen und Künstler gemeinsam und tauschen ihre Ideen aus.
Im Tonstudio texten die jungen Künstlerinnen und Künstler gemeinsam und tauschen ihre Ideen aus. Paul Ambrusch

Emo-Punk trifft Pop, Soul trifft Indie-Rock: Beim ersten Songwriting-Camp Münchens kommen 50 Musikerinnen und Musiker zusammen – und schaffen etwas, das keiner für möglich gehalten hätte.

Von Merle Sophie Rickers

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Ein leiser Bass, melodische Gitarrenakkorde, drei Gesangsstimmen, die miteinander harmonieren. Sanfte, jazzige Pop-Klänge erfüllen den Raum im dritten Stock der Fat Cat. Dann stoppt die Musik. „Mehrstimmig klingt das toll“, sagt Caro Kelley. Mit ihren pinkfarbenen Haaren und ihrer pink-rosa Hose fällt sie auf. Sie ist Teilnehmerin des ersten Songwriting-Camps in München. Genauso wie Charlotte Borlinghaus, Marc Hinrichsmeyer und Adrian Gibowski oder, wie sie als Künstler, Produzenten oder Songwriter heißen: Borlinghaus, avaire und fen. Vor diesem Tag kannten sich alle nicht, jetzt schreiben sie gemeinsam an einem Song.

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Virales Musikprojekt
:Die Frau, die 1000 Alben in einem Jahr getestet hat

Als die in München lebende Sängerin Caro Kelley ihre Stimme schonen musste, legte sie eine Konzertpause ein und hörte für ihre Follower die besten Platten der Welt. Am Ende nahm sie selbst ein Album auf: „Quiet“, ein „Plädoyer fürs Zuhören“.

SZ PlusVon Michael Bremmer

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