Sommer Wo an der Isar Baden, Bootfahren und Grillen erlaubt sind

Freizeit an der Isar Wo Baden, Grillen und Bootfahren erlaubt sind

Die Isar ist ein Freizeitparadies, doch nicht überall darf man ungebremst Spaß haben - ein Überblick über Vergnügen und Verbote.

Von Sophia Baumann

An heißen Sommertagen zieht es die halbe Stadt an die Ufer der Isar. Dicht an dicht sonnen sich die Münchner auf den Kiesbänken. Immer wieder springen einige in das kalte Wasser, treiben vielleicht sogar mit einem kleinen Boot den Fluss entlang. Andere grillen mit Freunden und Familie am Isarufer. Erlaubt sind diese Sommeraktivitäten jedoch nicht überall: Schleusen, Triebwerkanlagen und Wehre sind eine ernste Gefahr für Schwimmer. So weisen Schilder am Isarufer darauf hin, dass Schwimmen, Bootfahren und Grillen an manchen Abschnitten verboten ist. Da ist es gar nicht so leicht, den Überblick zu behalten.

An folgenden Stellen ist Baden in der Isar erlaubt:

  • von der südlichen Stadtgrenze nahe der Großhesseloher Brücke bis zur Braunauer Eisenbahnbrücke auf beiden Seiten des Flusses,
  • von der Braunauer Eisenbahnbrücke bis 50 Meter oberhalb der Reichenbachbrücke am östlichen Ufer, allerdings nicht im Bereich um die Wittelsbacherbrücke,
  • von 200 Meter unterhalb der Max-Joseph-Brücke bis 200 Meter oberhalb der Wehranlagen der Bayernwerk AG auf der östlichen Seite,
  • zwischen der Brücke zur Marienklause und der Thalkirchner Brücke im Isarkanal.
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Doch Achtung, auch in den prinzipiell freigegebenen Abschnitten gilt: In der Nähe von Gefahrenstellen wie Schleusen und Überfällen ist Baden generell verboten, so schreibt es eine Verordnung der Stadt vor. Auch beim Bootfahren ist längst nicht alles ist erlaubt. Legal ist Bootfahren an folgenden Abschnitten:

  • von der südlichen Stadtgrenze bis 100 Meter nördlich der Thalkirchner Brücke,
  • von der Max-Joseph-Brücke bis 200 Meter südlich der Wehranlage bei Oberföhring,
  • im Isarkanal von der südlichen Stadtgrenze bis zur Abzweigung des Floßkanals in Hinterbrühl,
  • nördlich des Marienklausenstegs bis 100 Meter nördlich der Thalkirchner Brücke,
  • im Maria-Einsiedel-Mühlbach vom Maria-Einsiedel-Bad bis zur Einmündung in den Isarkanal,
  • im Floßkanal von der Abzweigung aus dem Isarkanal bis zur Zentrallände.

Grillfans sehen sich an der Isar ebenfalls mit strengen Regeln konfrontiert: Auf dem Boden oder mit Holzfeuer darf grundsätzlich nicht gegrillt werden. Darüber hinaus sind Grillende dazu angehalten, mindestens zehn Meter Abstand von brennbaren Gegenständen wie Bäumen oder Sträuchern zu halten. Und natürlich muss die Glut nach dem Grillen gelöscht werden. Die kalte Asche muss in den bereitgestellten Behältern entfernt werden. Dafür dürfen Isar-Fans von der südlichen Stadtgrenze bis zur Brudermühlstraße am Flaucher an beiden Uferseiten in freigegeben Bereichen grillen. Nördlicher gibt es in der Nähe der St.-Emmeram-Brücke noch einige weitere Grillzonen am östlichen Isarufer.

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