Sommer in MünchenDiese Eisdielen sollten Sie kennen

Earl Grey, Salzkaramell oder Käsekuchen: Die Eismacher der Stadt locken ihre Kunden mit den ausgefallensten Sorten. Ein Streifzug beweist, dass sich für jeden Geschmack etwas findet.

Fantastisches für Intellektuelle

Es genügt ja heute nicht mehr, einfach nur gutes Eis zu machen, man muss auch kräftig aufs Blech hauen. Die Burschen von Gecobli beherrschen zweifellos auch das. Sie nennen ihren Laden in der Schellingstraße 15 nonchalant eine "Gourmet Gelateria" und vertrauen darauf, dass sich die Leute im Univiertel einen so komplizierten Namen schon merken können. Obendrein ist er auch noch ein Akronym und setzt sich zusammen aus den ersten Buchstaben der drei Wörter "gelato" (Eis), "cosmopolitan" (weltoffen) und "blissful" (himmlisch). Bis das erklärt ist, hat man längst die erste Kugel gegessen, und die schmeckt - für 1,60 Euro - wirklich fantastisch. Sicher auch wegen der zu 100 Prozent natürlichen Zutaten, von der iranischen Pistazie über die Haselnuss aus dem Piemont bis hin zu Earl Grey und Grand Cru Kakao (täglich 11.30 bis 22 Uhr).

Bild: Alessandra Schellnegger 20. Juni 2017, 15:382017-06-20 15:38:06 © SZ vom 17.06.2017/amm