Ausstellung in der Eres Stiftung:Der Wind, der Wind - ein himmlisch böses Kind

Ausstellung in der Eres Stiftung: Olaf Breuning will mehr Schönwetterwolken. Dafür hebt er dann auch schon mal seine "Clouds" mithilfe von Hebebühnen in den Himmel.

Olaf Breuning will mehr Schönwetterwolken. Dafür hebt er dann auch schon mal seine "Clouds" mithilfe von Hebebühnen in den Himmel.

(Foto: Olaf Breuning/Courtesy the artist and von Bartha, Basel/Kopenhagen)

Das Naturphänomen kann zauberhaft schön sein - aber in Zeiten des Klimawandels entwickelt sich das laue Lüftchen immer häufiger zum Sturm. Wie Künstlerinnen und Künstler darauf reagieren, zeigt die Ausstellung "Solar Breath" in der Eres Stiftung.

Von Evelyn Vogel

Herrlich ist's, ein laues Lüftchen auf der Haut zu spüren oder sich auf einem Segelschiff von einer sanften Brise treiben zu lassen. Der Wind, der Wind - ein himmlisches Kind. Der Naturkraft haftet viel Poesie und Romantik an, nicht selten schwingt aber gleich ein negativer Aspekt mit. Frau Holle schüttelt die Wolken auf - allerdings schneit es dann. Windgötter werden personifiziert von Männern mit dick aufgeblasenen Backen - die mit langem Atem auch einiges durcheinanderwirbeln. Nur über Windmühlen, deren weiße Segel sich vor strahlend blauem Himmel drehen, freut man sich zumeist. Doch inzwischen werden diese romantischen Bilder von den kühl-sachlichen Anblicken der Rotorblätter moderner Windkraftanlagen überlagert. Aber auch wer den Anlagen skeptisch gegenübersteht, kommt nicht umhin, der Sinnhaftigkeit der Windenergie einen positiven Aspekt abzugewinnen.

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