StadtlebenWie Silencer vor Clubs und Bars für Ruhe sorgen

Sechs junge Münchner erzählen, welche Sätze sie als Silencer besonders häufig sagen müssen und was sie von den Anwohnern halten.

Das Münchner Nachtleben ist in Gefahr. Immer häufiger bekommen Clubs Ärger von Anwohnern, die sich in ihrer Abendruhe gestört fühlen und sich oft beschweren, dass sie nicht schlafen können. Manche Läden stehen vor dem Aus. Seit dem Rauchverbot stehen Menschen vor den Türen der Lokale, um dort in Gesellschaft und bei oft lauten Gesprächen zu rauchen.

Aus dieser Not heraus ist in München vor ein paar Jahren ein neuer Job entstanden - der des Silencers, abgeleitet aus dem englischen Wort silence, also Ruhe. Die Aufgabe der Silencer ist es, die lärmenden Gäste zur Ruhe zu bringen und am besten eine Ansammlung von Menschen auf den Straßen direkt zu vermeiden. Wir haben mit sieben Silencer gesprochen.

Bild: Florian Peljak 3. Dezember 2018, 19:012018-12-03 19:01:44 © SZ vom 03.12.2018/vewo